ÖFB-Legionär Steinwender unterläuft Ausrutscher gegen die Rangers
Der Schottland-Export erlebt im legendären Ibrox Stadium ein Wechselbad der Gefühle ohne Happy End. Die Rangers rücken dem Tabellenführer nahe.
Die Glasgow Rangers kommen zwei Mal nach Rückstand zurück und schlagen Überraschungs-Spitzenreiter Hearts im legendären Ibrox Stadium mit 4:2. Mitten drin: Der Burgenländer Michael Steinwender. Dem ÖFB-Legionär unterläuft jedoch ein Eigentor.
Steinwender steht bei Hearts nicht in der Startelf, wird aber schon in Minute zwölf für den verletzten McEntee eingewechselt und übernimmt dessen Rolle als Rechtsverteidiger. So steht er schon auf dem Platz, als Mittelfeldmann Leonard den Verein aus Edinburgh gegen die großen Rangers in Front bringt (16.).
Eigentor durch den Österreicher
Die Führung des Spitzenreiters hält aber nicht lange: Drei Minuten später kann Hearts-Schlussmann Schwolow einen Schuss nicht festhalten und Steinwender köpft den Abpraller unglücklich ins eigene Tor. Der Ex-Hartberg und St.Pölten-Verteidiger kann seinen Fehler jedoch zumindest teilweise ausbügeln.
Mit einer Flanke von der rechten Seite findet er Stürmer Claudio Braga, der Hearts per Kopf wieder in Führung bringt(30.). Wieder hält die Führung nicht lange, noch vor der Pause gleicht Youssef Chermiti für die Rangers aus. Im zweiten Durchgang stielt Chermiti überhaupt die Show, mit zwei weiteren Treffern macht er seinen Dreierpack perfekt und schießt die Rangers zum 4:2-Sieg.
Hearts of Midlothian bleiben mit 57 Zählern Tabellenführer der schottischen Premiership, die Rangers rücken mit dem Sieg im direkten Duell aber auf zwei Punkte heran.