Die Szenen im Video:
CENAS LAMENTÁVEIS! Porradaria generalizada na reta final de Cruzeiro x Atlético-MG na final do Campeonato Mineiro.#futebol #atléticomg #cruzeiro #ge pic.twitter.com/GksY7u4o7s
— ge (@geglobo) March 8, 2026
Wenige Sekunden vor Schluss ist das Stadtduell zwischen Cruzeiro und Atletico Mineiro eskaliert.
Das Finalspiel zwischen Cruzeiro und Atletico Mineiro in der Staatsmeisterschaft von Minas Gerais endete in einer Massenschlägerei.
Cruzeiro führte nach einem Treffer in der 60. Minute mit 1:0. Tief in der Nachspielzeit eskalierte das Stadtderby: Cruzeiro-Mittelfeldspieler Cardoso stieß mit Atletico-Torhüter Everson zusammen. Der Keeper verlor die Nerven und kniete auf seinem Gegenspieler. Danach brach ein großer Tumult aus.
Mehrere Spieler gingen mit Tritten und Schlägen aufeinander los. Sicherheitskräfte beider Mannschaften und hinzugezogene Militärpolizisten konnten die Auseinandersetzung nur mit Mühe stoppen.
Schiedsrichter Matheus Candancan beendete das Spiel, nachdem sich die Gemüter beruhigt hatten. Auf dem Platz verteilte er keine Rote Karte, dafür vermerkte er im Spielbericht ganze 23 Platzverweise.
Bei Cruzeiro sahen zwölf Spieler im Nachhinein Rot. Bei Atletico waren es elf Spieler, darunter Renan Lodi oder Hulk.
Laut "ge" sagte Hulk nach dem Spiel: "Ich kann mich nicht erinnern, jemals an Gewalttaten in einem Fußballspiel beteiligt gewesen zu sein. Ich werde nicht müde werden, mich zu entschuldigen. Wir versuchen zu deeskalieren, aber wenn man heißblütig ist und sieht, wie ein Mitspieler angegriffen wird, reagiert man automatisch. Aber es hätte vermieden werden können."
Zugleich übte der Stürmer Kritik am Unparteiischen: "Ich habe dem Schiedsrichter von Beginn des Spiels an gesagt, dass es Ärger geben würde. Er hatte keine Persönlichkeit. Wenn er einen, zwei oder drei Spieler vom Platz stellen muss, dann soll er das tun! Er hatte Angst, das Finale zu pfeifen."
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