Guardiola zu Italien? Finanziell gibt es wohl Hürden
Eine Zusammenarbeit wäre wohl nur mit Sponsoren-Hilfe möglich. Konkreter dürfe die Trainerangelegenheit bei Italien aber erst nach der Präsidentenwahl werden.
Pep Guardiola als Nationaltrainer?
Wie die "Gazzetta dello Sport" berichtet, soll das Interesse des italienischen Fußballverbands an einer Verpflichtung von Pep Guardiola als Cheftrainer weiterhin hoch sein.
Es gibt jedoch ein konkretes Problem. Das Gehalt soll für den Verband nicht zu tragen sein. Prinzipiell wäre der 55-Jährige jedoch durchaus gesprächsbereit, eine Nationalmannschaft zu coachen.
Möglich wäre eine Zusammenarbeit laut einem Bericht zufolge nur, wenn die FIGC Hilfe von Sponsoren bekommt. Das war bereits von 2014 bis 2016 bei Antonio Conte der Fall.
Umbruch nach WM-Qualifikations-Aus
Die italienische Nationalmannschaft hat nach dem WM-Debakel viel wiedergutzumachen. Gennaro Gattuso ist nach der verpassten Qualifikation zurückgetreten. Mit ihm verabschiedeten sich auch Verbandspräsident Gabriele Gravina und Teamdirektor Gigi Buffon.
Am 22. Juni steht die Wahl für einen Nachfolger von Gravina an, danach dürfte es auch in der Trainerfrage interessanter werden.
Guardiola hat bei Manchester City noch einen Vertrag bis 2027. Mit dem Team musste er das Champions-League-Aus gegen Real Madrid hinnehmen, in der Liga ist der Klub noch voll im Meisterkampf gegen Arsenal.
Ebenfalls auf dem Wunschzettel der Squadra Azzurra soll Conte stehen. Er trainiert aktuell den SSC Neapel.