Kam nicht nach Neapel zurück: Lukaku droht Suspendierung
Der Stürmer wurde eigentlich vom Klub aufgefordert, zum Training zurückzukehren. Doch stattdessen verweilt der Belgier in seiner Heimat.
Zwischen Romelu Lukaku und dem SSC Napoli kracht es.
Seit Anfang März fehlt der Belgier seinem Verein schon wieder, nachdem er aufgrund einer Oberschenkelverletzung von August bis Dezember ausfiel. Darüber hinaus traf Lukaku in diesem Zeitraum mit dem Tod seines Vaters ein Schicksalsschlag.
Der 32-Jährige reiste während der Länderspielpause privat nach Belgien. Doch er kehrte nicht wie vereinbart zurück. Stattdessen will Lukaku in der Heimat die Reha absolvieren. Zurzeit hat er mit einer Entzündung in der Hüftbeugermuskulatur zu kämpfen.
Napoli forderte den Spieler vergangene Woche auf, jene Maßnahmen in Italien durchzuführen.
Ultimatum verstrichen, Suspendierung droht
Am vergangenen Freitag stellte der Serie-A-Klub Lukaku also ein Ultimatum: Er sollte bis zum 31. März zurückehren, ansonsten werde er suspendiert.
Dieser Aufforderung kam der Belgier nicht nach, was laut "Gazetta dello Sport" schon erste Konsequenzen in Form einer Geldstrafe mit sich bringe. Weiters heißt es von Napoli: "Der Verein behält sich vor, die Einleitung entsprechender Disziplinarmaßnahmen sowie die Fortsetzung der Tätigkeit des Spielers in der Mannschaft auf unbestimmte Zeit zu prüfen."
Das sagt Lukaku
Via "Instagram" meldete sich der Stürmer selbst zu Wort. Die aktuelle Spielzeit sei für ihn wegen "der Verletzung und einem persönlichen Verlust sehr belastend" gewesen.
"Die Wahrheit ist, dass ich mich in den letzten Wochen körperlich nicht gut gefühlt habe. Untersuchungen in Belgien haben eine Entzündung und Flüssigkeit am Hüftbeuger ergeben – direkt am Narbengewebe einer alten Verletzung. Ich habe mich entschieden, die Rehabilitation in Belgien zu machen, um so schnell wie möglich wieder eine echte Hilfe zu sein", so Lukaku weiter.
Seinem Klub Napoli wolle er "niemals den Rücken kehren". Dennoch müsse Lukaku im Moment gewährleisten, "dass ich klinisch zu zu 100 Prozent fit bin, da der aktuelle Zustand auch meine mentale Verfassung beeinträchtigt hat".