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Überraschung! PSG stolpert über Stade Rennes
Der Tabellenführer rutscht bei den Bretonen aus und muss nun um die Tabellenführung bangen.
Paris Saint-Germain eröffnet den 22. Spieltag der Ligue 1 mit einer Niederlage: Bei Stade Rennes setzt es ein 1:3.
Für den Tabellen-Fünften ist es der erste Sieg nach zuletzt drei Niederlagen und einem Remis. Verfolger RC Lens könnte mit einem Heimsieg über den FC Paris am Valentinstag die Tabellenführung übernehmen.
Sebastien Tambourets Mannen beginnen gegen den Favoriten diszipliniert, sehen sich aber rasch der Dominanz des Starensembles aus der Hauptstadt ausgesetzt. Die Pariser kontrollieren das Spielgerät und klopfen durch Desire Doue erstmals gefährlich an, dessen Versuch jedoch pariert wird (12.).
Tamari bestraft Unachtsamkeit
Nach einer halben Stunde nimmt die Partie an Fahrt auf: Zunächst scheitert Quentin Merlin am PSG-Schlussmann (32.), ehe im direkten Gegenzug auch Ousmane Dembele seinen Meister im gegnerischen Keeper findet (32.).
Kurz darauf nutzt Stade Rennes eine Unachtsamkeit der Gäste eiskalt aus: Mousa Tamari befördert das Leder zur vielumjubelten 1:0-Führung in die Maschen.
Die Antwort der Gäste lässt auf sich warten, da ein Abschluss von Khvicha Kvaratskhelia das Ziel verfehlt (39.), weshalb es mit dem knappen Vorsprung für die Hausherren in die Kabinen geht.
Joker sticht mitten in die Drangphase
Auch nach dem Seitenwechsel ändert sich die Statik des Spiels kaum: PSG verzeichnet 69 Prozent Ballbesitz, doch Rennes agiert vor dem Kasten effizienter. Den Auftakt machen Arnaud Nordin (46.) und Warren Zaire-Emery (47.), die das Gehäuse auf beiden Seiten jeweils knapp verfehlen.
Die Vorentscheidung scheint zu fallen, als Esteban Lepaul eine präzise Vorlage von Sebastian Szymanski per Kopf zum 2:0 verwertet (69.). Die Spannung kehrt jedoch postwendend zurück, als Ousmane Dembele fast im Gegenzug – ebenfalls per Kopf – für die Pariser verkürzt (71.).
Luis Enriques Mannschaft drängt nun vehement auf den Ausgleich, doch Goncalo Ramos findet kein Vorbeikommen am Torhüter (77.). Mitten in diese Drangperiode setzt Rennes den entscheidenden Nadelstich: Der eingewechselte Ludovic Blas bedient Breel Embolo, der zum 3:1-Endstand einschiebt (81.).
Trotz wütender Angriffe und einer späten Chance durch Bradley Barcola (90.) bleibt es beim Heimsieg.