"Neymar kam mit dem Befehl und Auftrag nach Paris, der Leader zu sein sowie den notwendigen Weg zu gehen, die Nummer eins in der Fußball-Welt zu werden. Bei ManCity ist das Pep. Bei PSG muss Neymar der Anführer sein", so Emery, der selbst als Trainer gegenüber dem Brasilianer oft zurücksteckte. "Meine Priorität war es, Neymar glücklich zu machen - egal wie."
Streitigkeiten zwischen Neymar und Emery
Das habe auch zu einigen Meinungsverschiedenheiten mit Neymar geführt, wie Emery zugibt: "Ich musste ihn glücklich machen und stets bei Laune halten. Das war das Wichtigste! Und dabei war es egal, wie ich das handhabe. Darüber hatten Neymar und ich einige Diskussionen. Manchmal waren diese erfolglos, andere Mal von Erfolg gekrönt."
PSG wurde unter Emery in der laufenden Ligue-1-Saison vorzeitig Meister, in der Champions League scheiterte man bereits im Achtelfinale. Emery wird den Klub nach Saisonende verlassen, als sein Nachfolger wird Ex-BVB-Coach Thomas Tuchel gehandelt.