Mit Mason an der Seitenlinie fand man gegen Manchester United trotz 0:2-Rückstands doch noch die passende Antwort und nahm einen Punkt mit. Für Kane ist es vor allem eine Frage des Stolzes, seine Mannschaft noch zu einem versöhnlichen Saisonende zu führen:
"Es gibt einige Dinge, die wir verbessern müssen und über die wir offen und ehrlich sein müssen", so der 29-Jährige, "Es gab viele Veränderungen. Als Spieler muss man versuchen, sich anzupassen und mit diesen Situationen zurecht zu kommen, aber es ist nicht leicht."
Nach dem unschönen Abgang von Antonio Conte ist Mason nun der dritte Trainer in dieser Saison, der seine Philosophie der Mannschaft nahelegen möchte. Nicht nur die Fans, sondern auch Kane denken daher gerne an die erfolgreichen Jahre unter Mauricio Pochettino zurück:
"Wir hatten drei oder vier richtig gute Jahre. Natürlich ist es schwer, da einfach zurück zu gehen, aber ich finde, dass wir so manche Werte von damals verloren haben. Vielleicht sollten wir uns auf die guten Dinge von damals besinnen und auch in der Zukunft wieder anwenden", meint der Spurs-Kapitän.
Pochettino selbst ist weiterhin am Trainermarkt verfügbar. Eine Rückkehr zu Tottenham scheint jedoch unrealistisch, vielmehr wird der Argentinier mit Stadtrivale Chelsea in Verbindung gebracht.