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NEWS
Chelsea-Coach Potter: "Bin nicht das Problem"
Der Transfer-Rausch des FC Chelsea sorgte für großes Staunen im Fußballkosmos.
Knapp 330 Millionen Euro nahmen die "Blues" im Winter in die Hand, um dem Kader neue Impulse zu verleihen. Bislang machten sich die Investitionen aber nicht bezahlt. Vielmehr zeigte sich, dass das neue Teamgefüge noch Zeit braucht, eine geeignete Chemie zu entwickeln.
Im neuen Jahr konnte die Mannschaft von Trainer Graham Potter lediglich einen Sieg verbuchen. Den jüngsten Dämpfer mussten der Klub aus Westlondon am Samstag gegen den FC Southampton (0:1) hinnehmen.
Potter rechtfertigt sich
Der mittlerweile angezählte Chefcoach Potter sah sich gegenüber den englischen Medien nach der Partie gezwungen, die aufkommende Kritik von sich zuweisen.
"Einige Leute werden denken, dass ich das Problem bin. Ich glaube nicht, dass sie Recht haben. Aber das bedeutet nicht, dass sie ihre Ansichten nicht artikulieren dürfen", so der 47-Jährige.
Es bleibt nun abzuwarten, wie lange die investierfreudige Klub-Führung noch auf den Briten setzt. Die Vereinsbesitzer zeigten bereits am Transfermarkt, dass man Spieler im Handumdrehen austauschen kann. Solch ein Szenario blüht wohl auch Potter, sollte die Formkurve in nächster Zeit nicht nach oben zeigen.
In der Tabelle der Premier League findet sich Chelsea nur auf Platz zehn wieder. Auf den Leader FC Arsenal fehlen aktuell ganze 23 Punkte.