Arne Slot bei Liverpool entlassen
Die Reds trennen sich nach einer enttäuschenden Saison von ihrem Trainer. Dieser ging bis zuletzt noch von einem Verbleib aus.
Arne Slot und der FC Liverpool gehen getrennte Wege!
Wie Transfer-Insider Fabrizio Romano zuvor berichtete, trennen sich die beiden Parteien mit sofortiger Wirkung. Wie der Klub offiziell bestätigt, waren die "Reds" nicht mehr restlos von Slot überzeugt.
"Dass dies eine schwierige Entscheidung für uns als Klub war, versteht sich von selbst", teilen die Reds in einer Stellungnahme mit und lobten den Niederländer Slot für dessen Verdienste.
Zu den Gründen für die Trennung gibt es zunächst kaum Angaben. "Gleichzeitig sind wir gemeinsam zu dem Schluss gekommen, dass Veränderungen notwendig sind, damit der Klub weiter vorankommt", heißt es lediglich. "Dennoch basiert die Schlussfolgerung, zu der wir gekommen sind, auf der Überzeugung, dass die Entwicklung der Mannschaft am besten durch einen Richtungswechsel bewältigt werden kann."
Slot ging zuletzt noch von Verbleib aus
Das Aus dürfte zumindest für Slot persönlich überraschend kommen. Zuletzt sagte der Trainer noch bei einer Pressekonferenz: "Ich glaube nicht, dass ich das alleine entscheide, aber ich habe allen Grund zu glauben, dass ich in der nächsten Saison Trainer von Liverpool sein werde."
Slot begründete seine Überzeugung über einen Verbleib wie folgt: "Erstens stehe ich beim Klub unter Vertrag und zweitens ziehe ich das aus all den Gesprächen, die wir führen. Das ist meine Einschätzung." Wohl eine Fehleinschätzung.
Favorit auf Nachfolge
Liverpool beendete die Premier-League-Saison lediglich auf Rang fünf. In der Champions League musste man sich im Viertelfinale gegen PSG geschlagen geben.
Nachdem im Sommer für Spieler wie Florian Wirtz, Hugo Ekitike oder Alexander Isak viel investiert wurde, eine ernüchternde Bilanz.
Großer Favorit auf die Nachfolge soll Andoni Iraola sein. Der 43-jährige Spanier war drei Jahre lang Trainer beim AFC Bournemouth und gilt auch als Kandidat beim deutschen Bundesligisten Bayer Leverkusen sowie bei Liverpools Ligakonkurrent Crystal Palace, das sich nach dieser Saison vom Oberösterreicher Oliver Glasner getrennt hat.