Fünf Millionen Euro Ablöse, Vertrag bis Sommer 2030. Während Svoboda bei der WM in den USA war, wurde alles fixiert.
Nur zwei Wochen Urlaub hatte er diesen Sommer. "Wenn es nach mir gegangen wäre, hätte ich sofort bei Brighton mit dem Training begonnen, aber man muss respektieren, dass der Körper auch mal Erholung braucht", grinst der Kicker, der im Oktober erstmals Vater wird.
Warum Brighton? "Mir gefällt der Spielstil sehr gut – wir wollen den Ball haben, das ist für mich im Fußball wichtig. Mir gefällt es, den Ball am Fuß zu haben. Ich bin körperlich stark, zweikampf- und kopfballstark. Ich bin auch nicht der langsamste Spieler. Das passt gut ins Konzept", berichtet der vierfache ÖFB-Teamspieler.
Lob von Coach Hürzeler
Sein Trainer Fabian Hürzeler sagt: "Er ist hier, weil wir viel Potenzial in ihm sehen."
Der Deutsche ist nicht zuletzt von Svobodas Einstellung begeistert.
"Er hat diese intrinsische Motivation, jeden Tag besser werden zu wollen. Er geht nach jedem Training zu unserem Analysten und fragt, was er besser machen kann. Das zeigt mir, dass er unbedingt will. Es gibt Dinge, wo du Talent brauchst, und es gibt talentfreie Bereiche. Ich glaube, er kann in den talentfreien Bereichen ein Top-Charakter und ein Top-Spieler werden", sagt der Coach.
Viel Konkurrenz
Die Konkurrenz ist jedenfalls groß. Der Neunte der Vorsaison hat im Sommer zwei weitere Innenverteidiger verpflichtet. Für viel Geld.
Der 19-jährige Kroate Luka Vuskovic kam für 54 Millionen Euro von Tottenham Hotspur, der Niederländer Pascal Struijk (26) wurde für 23,2 Mio. von Leeds United verpflichtet. Dafür ist Jan Paul van Hecke für 60 Mio. an Tottenham verkauft worden.
Und dann gibt’s im Kader noch den Franzosen Olivier Boscagli, den Ex-Salzburger Igor, Euran Cashin und Kapitän Lewis Dunk.
Wie stehen die Chancen?
"Es geht mal darum, alles kennenzulernen, in die Mannschaft reinzukommen, dann werde ich sehen, wo ich stehe", will Svoboda seine Chancen noch nicht einschätzen.
Klar ist für ihn aber auch: "Natürlich will man Spielzeit haben, ich hoffe, auf so viele Einsätze wie möglich zu kommen."
Coach Hürzeler meint: "Natürlich wird er Zeit brauchen, sich an die Bedingungen, die Liga, die Intensität anzupassen. Wir werden ihm die Zeit geben."