Nach Platzsturm: Klub von Ex-Rapidler geht gegen Täter vor
Im Heimspiel gegen Energie Cottbus hatten etwa 30 Vermummte den Innenraum gestürmt und waren Richtung Gästesektor gestürmt. Der Klub geht nun gegen die Täter vor.
In der 3. Liga war es beim Heimspiel von Erzgebirge Aue gegen Energie Cottbus zu einem Platzsturm gekommen. Beim Klub von Ex-Rapidler Pascal Fallmann liegen aktuell die Nerven blank.
Ein provozierendes Banner der Cottbus-Anhänger hat am Sonntag das Fass zum Überlaufen gebracht. Etwa 30 Vermummte hatten zu Beginn der zweiten Halbzeit den Innenraum gestürmt und waren Richtung Gästekurve gerannt. Mit der Ankunft der Polizei flüchteten die Täter zurück in den Heimbereich. ÖFB-Legionär Pascal Fallmann erlebte den Vorfall aus nächster Nähe mit.
Erzgebirge Aue um "lückenlose Aufklärung" bemüht
Der deutsche Drittligist hat bereits angekündigt, sich um eine "lückenlose Aufklärung und Identifizierung der Täter" zu bemühen. "Der FC Erzgebirge Aue hat sofort damit begonnen, sämtliche Informationen von den zuständigen Stellen einzuholen", teilte der Klub mit. So soll etwa geklärt werden, wie die Vermummten trotz eines Großaufgebots an Ordnern und Polizisten in den Innenraum gelangen konnten.
Erzgebirge Aue droht nun eine saftige Geldstrafe vom DFB. Dazu steckt der Klub tief im Abstiegskampf. Nach der 1:2-Niederlage gegen Cottbus beträgt der Abstand zum rettenden Ufer bereits vier Punkte.