VAR-Chef: Bayern-Elfer war "nicht korrekt"

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Der umstrittene Elfmeter im Semifinale des DFB-Pokals zwischen Werder Bremen und Bayern München (2:3), sorgt auch einen Tag später noch für reichlich Diskussion.

Schiedsrichter Daniel Siebert hatte nach einem leichten Kontakt des Bremers Gebre Selassi an Bayerns Kinglsey Coman auf Strafstoß entschieden, der Video-Assistent griff nicht ein. Lewandowski traf vom Punkt und sorgte für den Finaleinzug seiner Bayern.

Nun meldet sich Jochen Drees, Chef der DFB-Videoschiedsrichter, auf der Verbandshomepage zu Wort: "Aus schiedsrichterfachlicher Sicht halten wir die Strafstoßentscheidung für nicht korrekt."

Kommunikationsfehler

Allerdings gebe es sowohl Aspekte, die gegen einen Strafstoß sprechen als auch einen Aspekt, der für einen Elfer spricht, so Drees in seiner Erklärung auf der Webseite des DFB weiter.

Drees bemängelt zudem in einem SWR-Interview einen Kommunikationsfehler. Schiedsrichter Daniel Siebert und Videoassistent Robert Kampka hätten sich "im Prinzip diese Situation nochmal anschauen müssen. Und da haben beide einfach nicht auf die Art und Weise miteinander kommuniziert und geredet, wie wir das erwarten würden", sagt der frühere Bundesliga-Referee.

Textquelle: © LAOLA1/APA

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