Endstand
2:1
1:1 , 1:0
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Wolfsburg holt späten Heimsieg gegen St. Pauli

Ein Kopfballtreffer kurz vor Schlusspfiff lässt die Wölfe doch noch jubeln.

Wolfsburg holt späten Heimsieg gegen St. Pauli Foto: © GETTY

Der VfL Wolfsburg fährt am Mittwochabend in der 17. Runde der deutschen Bundesliga einen knappen 2:1-Heimsieg über den FC St. Pauli in der Volkswagen Arena ein.

Aus österreichischer Sicht steht ÖFB-Legionär Patrick Wimmer in der Startelf der Wölfe, während seine Landsleute Pavao Pervan bei den Hausherren sowie Jannik Robatsch bei den Gästen zunächst auf der Bank Platz nehmen. David Nemeth und Simon Emil Spari fehlen bei St. Pauli verletzt.

Die Wölfe übernehmen von Beginn an die Kontrolle und verzeichnet fast 60 Prozent Ballbesitz.

VAR beschert Wolfsburg Elfmeter

Bereits früh prüft Dzenan Pejcinovic den gegnerischen Torhüter, der den Schuss jedoch pariert (4.). Mitte der ersten Halbzeit greift der Video-Assistent in das Geschehen ein, was zu einem Elfmeter für Wolfsburg führt: Christian Eriksen behält die Nerven und verwandelt sicher zur 1:0-Führung (25.).

Kurz darauf kommt Patrick Wimmer zu einer guten Gelegenheit, sein Kopfball verfehlt jedoch das Ziel (29.).

St. Pauli lässt sich vom Rückstand nicht entmutigen und Blessins Truppe gelingt noch vor der Pause der Ausgleich: Nach Vorarbeit von Adam Dzwigala trifft Eric Smith zum 1:1 (40.). Patrick Wimmer steht kurz vor dem Halbzeitpfiff noch einmal im Fokus, wird jedoch wegen einer Abseitsstellung zurückgepfiffen.

Goldhändchen Bauer: Joker entscheidet die Partie

Auch nach dem Seitenwechsel bleibt die Partie offen. St. Pauli kommt mutig aus der Kabine, doch ein Schuss von Joel Chima Fujita wird vom Wolfsburger Schlussmann Kamil Grabara entschärft (50.).

Das Spielgeschehen wogt hin und her, wobei beide Mannschaften versuchen, den entscheidenden Treffer zu erzielen. Trainer Daniel Bauer reagiert auf den Spielstand und nimmt in der 73. Minute Patrick Wimmer vom Feld, für ihn kommt Salzburg-Leihspieler Adam Daghim ins Spiel – ein Wechsel, der sich als goldrichtig erweist.

Scheitert der eingewechselte Daghim zunächst noch am gegnerischen Torwart (75.), avanciert er in der Schlussphase zum Vorbereiter. Mit einer präzisen Flanke bedient er Dzenan Pejcinovic, der den Ball per Kopf im Netz unterbringt (88.).

In der Nachspielzeit wirft St. Pauli noch einmal alles nach vorne, aber ein gefährlicher Kopfball von Hauke Wahl wird abgewehrt (90.), sodass es beim Heimerfolg für die Wölfe bleibt.

Durch diesen Erfolg klettert Wolfsburg auf den zwölften Tabellenplatz, während die Gäste auf den 17. Rang abrutschen und damit auf einem direkten Abstiegsplatz stehen.

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