St. Pauli erkämpft sich Punkt gegen Eintracht Frankfurt
Der abstiegsbedrohte Bundesligist holt zuhause gegen den Favoriten ein torloses Remis.
Am 25. Spieltag der Deutschen Bundesliga kommen der FC St. Pauli und Eintracht Frankfurt nicht über ein 0:0 hinaus.
Trotz drückender Überlegenheit der Gäste, die mit 71 Prozent Ballbesitz das Geschehen kontrollieren, fehlt beiden Teams die zündende Idee im Angriff.
Für St. Pauli ist es ein hart erkämpfter Punkt, der sich angesichts zweier Verletzungen jedoch teuer anfühlt.
Kampfbetontes Spiel ohne Höhepunkte
Vor 29.546 Zuschauern im Millerntor-Stadion entwickelt sich von Beginn an eine zerfahrene Partie. Die Hausherren versuchen Nadelstiche zu setzen, doch die Aktionen bleiben meist harmlos.
Ein Kopfball von Mathias Pereira Lage verfehlt das Tor, ein Schuss von Danel Sinani bleibt die auffälligste Aktion der Hamburger in der ersten Hälfte.
Frankfurt kontrolliert das Geschehen, findet aber kaum Lücken in St. Paulis Defensive. So geht es folgerichtig mit einem torlosen Remis in die Kabinen.
Verletzungspech überschattet zweite Hälfte
Nach dem Seitenwechsel wird es kurzzeitig gefährlich, als Frankfurts Jean Matteo Bahoya den ersten Schuss aufs Tor abgibt, aber scheitert.
Kurz darauf der Schock für die Heimmannschaft: Manolis Saliakas muss verletzt vom Feld und wird durch Lars Ritzka ersetzt. Das Spiel wird ruppiger - Tomoya Ando sieht die erste Gelbe Karte der Partie, kurz bevor er ausgewechselt wird.
Beide Teams versuchen es weiter, doch die Präzision fehlt. Ein Schuss von Danel Sinani wird ebenso pariert wie ein Kopfball von Jonathan Burkardt auf der Gegenseite.
Das Verletzungspech der Hamburger reißt nicht ab: Auch James Sands muss vom Platz, für ihn kommt Conor Metcalfe, der sich prompt eine Verwarnung abholt. In der hektischen Schlussphase vergeben Fares Chaibi und Aurele Amenda die letzten Möglichkeiten für die Eintracht, während auch Ritsu Doan Gelb sieht.
Am Ende steht ein Unentschieden, das keinem Team wirklich weiterhilft. Während Frankfurt trotz Überlegenheit enttäuscht, ärgert sich St. Pauli über verlorene Punkte, die trotz zehn eigener Schussversuche durchaus möglich gewesen wären.