Endstand
1:1
1:1 , 0:0
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Kein Sieger im Traditionsduell zwischen Hamburg und Köln

Die beiden Traditionsvereine trennen sich im Topspiel der 26. Runde mit einem Remis, das keinem so richtig weiterhilft.

Kein Sieger im Traditionsduell zwischen Hamburg und Köln Foto: © GETTY

Im Hamburger Volksparkstadion teilen sich der Hamburger SV und der 1. FC Köln in einem packenden Duell in der 26. Runde der deutschen Bundesliga die Punkte.

Nach turbulenten ersten 45 Minuten mit zwei Treffern endet die Partie 1:1-Unentschieden. Das Resultat hilft weder Polzins HSV noch Kwasnioks Kölnern wirklich weiter und lässt beide Teams mit gemischten Gefühlen zurück.

Blitzstart und schnelle Antwort vor der Pause

Die Hamburger erwischen vor heimischem Publikum den besseren Start. Fabio Vieira bringt den HSV nach Vorlage von William Mikelbrencis in Führung und lässt das Volksparkstadion jubeln.

Doch die Freude währt nur kurz: Said El Mala stellt mit seinem Kopfballtreffer nach Flanke von Rav van den Berg schnell den Ausgleich her.

Mit diesem 1:1 und bereits drei Gelben Karten (Nicolai Remberg für Hamburg, Said El Mala und Kristoffer Lund für Köln) geht es in die Halbzeitpause.

Kölner Druck trifft auf Hamburger Abwehrkampf

Nach dem Seitenwechsel entwickelt sich ein zähes Ringen um die Entscheidung. Köln übernimmt die Spielkontrolle und setzt vor allem bei Standardsituationen Akzente - acht Eckbälle gegenüber nur einem für den HSV sprechen eine deutliche Sprache. Die Hamburger Defensive steht jedoch kompakt und lässt kaum gefährliche Situationen zu.

Beide Trainer schöpfen ihr Wechselkontingent voll aus: Zehn Spielertäusche sollen die Wende bringen. Weder Jean-Luc Dompes Einwechslung beim HSV noch Linton Mainas Joker-Rolle bei den Kölnern kann jedoch den ersehnten Siegtreffer herbeiführen. Die Partie wird zunehmend härter geführt, was sich in insgesamt sechs Gelben Karten widerspiegelt.

Am Ende bleibt es beim leistungsgerechten Remis - ein Punkt, der nach 90 intensiven Minuten für beide Seiten zu wenig erscheint und die Situation im Bundesliga-Alltag kaum entspannt.

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