Dortmund legt den Bayern in Wolfsburg vor
Schwarz-Gelb erledigt seinen Teil, den Kampf um die Spitze offen zu gestalten. Im Abstiegskampf erhöht sich für Wolfsburg und Bremen der Druck.
Am 21. Spieltag der deutschen Bundesliga legt Verfolger Borussia Dortmund dem FC Bayern mit einem 2:1-Auswärtssieg beim VfL Wolfsburg vor.
Das Spielgeschehen diktieren über weite Strecken die Gäste, die am Ende satte 69 Prozent Ballbesitz verzeichnen. Die Hausherren unter Daniel Bauer ziehen sich weit zurück und lauern auf Nadelstiche, doch der BVB münzt seine Überlegenheit noch vor der Pause in Zählbares um: Nach Flanke von Ryerson köpft Brandt zur 0:1-Führung ein (38.).
Kurz vor dem Pausenpfiff verpasst Guirassy einen höheren Vorsprung, er scheitert an Wolfsburg-Goalie Grabara (43.).
Späte Entscheidung
Der zweite Durchgang beginnt für Schwarz-Gelb mit einem Dämpfer, als Schlotterbeck Gelb und damit eine Sperre kassiert (51.), ehe Wolfsburg fast im Gegenzug zurückschlägt. Koulierakis besorgt per Kopf den 1:1-Ausgleich (52.), der auch einer kurzen VAR-Überprüfung standhält.
In der Folge drängt Dortmund erneut, während Amoura für die Wölfe immer wieder gefährlich, aber ohne die nötige Präzision kontert.
In der Schlussphase wirft Trainer Kovac alles nach vorne – mit Erfolg: Guirassy gelingt für die Gäste der Lucky Punch zum 2:1-Endstand (87.).
Weder die Wolfsburger Pervan und Wimmer noch Dortmunds Mittelfeldmotor Sabitzer kommen zum Einsatz.
Thiounes Werder-Debüt geht daneben
Das Abrutschen auf den Relegationsplatz ersparen sich die "Autostädter" vorerst, weil Werder Bremen beim Thioune-Debüt 0:1 beim SC Freiburg verliert und punktgleich bleibt. Von Hinten droht nach St. Paulis Sieg über Stuttgart aber Ungemach von den "Kiezkickern".
Das Goldtor erzielt Beste schon in der 13. Minute, ein zweiter Treffer durch Suzuki (77.) wird vom VAR aberkannt. Die Freiburger verteidigen den Heimsieg ab der 52. Minute nach Rot gegen Manzambi in Unterzahl.
Bei den Gästen stehen Marco Friedl und Romano Schmid in der Startelf, Marco Grüll kommt in der 84. Minute für Schmid ins Spiel. Friedl spielt durch und sieht Gelb.