Kalajdzic: Rekord-Trikot für "Corona-Typ"

Kalajdzic: Rekord-Trikot für Foto: © getty
 

Von einer VfB-Legende ist Sasa Kalajdzic zwar noch ein gutes Stück entfernt, ein Platz in der Stuttgarter Vereinsgeschichte ist ihm mit 14. März 2021 aber Gewiss!

Beim Heimerfolg über die TSG Hoffenheim (Spielbericht >>>) stellte Kalajdzic den 2:0-Endstand her und traf somit im siebten Spiel in Folge. Solch ein Meilenstein im VfB-Trikot gelang einzig Fredi Bobic in der Saison 1995/96.

Insgesamt hält der 23-jährige Wiener nun bei 13 Saisontreffern, wovon er acht in der Rückrunde markierte. Damit glänzt Kalajdzic als zweitbester Bundesliga-Torschütze im Frühjahr, nur ein gewisser Robert Lewandowski hat mit zwei Toren mehr die Nase vorne.

"Corona-Typ war immer gut zu mir"

Kein Wunder also, dass nach Schlusspfiff etliche Glückwünsche auf den 2-Meter-Mann einprasselten. Doch bevor sich Kalajdzic den Kameras stellte, überreichte er einem Staff-Mitglied sein Trikot. "Das ist - wie soll ich sagen - unser Corona-Typ", schmunzelt Kalajdzic in die "Sky"-Kamera und erklärt:

"Er macht unsere Tests, hat oft für mich Sachen erledigt und hat mir oft geholfen, obwohl er es nicht müsste. Er war immer gut zu mir, deswegen hab ich mir gedacht, dass es das Mindeste ist, was ich zurückgeben kann." Ob der "Corona-Typ" auch einen Namen hat? "David", lacht Kalajdzic ohne den Familiennamen zu verraten, denn "der Vorname reicht."

Keine Gedanken an Bobic-Rekord

(Text wird unter dem Video fortgesetzt)

Mit seiner dargebotenen Leistung zeigt sich der Ex-Admiraner mehr als zufrieden: "Ich bin extrem stolz und glücklich." Sonderlich viele Gedanken über den Bobic-Rekord machte er sich vorweg aber nicht, da "es um die Mannschaft geht und darum, dass wir erfolgreich sind und Spiel für Spiel gewinnen." Nachsatz: "Wenn dann am Ende Tore für mich rausschauen, sag ich am Ende nicht nein."

Beim Aufschwung des VfB ist neben Kalajdzic auch der umworbene Silas Wamangituka das prägendste Gesicht. "Ich muss Silas loben, der marschiert durch die Abwehr wie beim Slalomfahren. Er (Wamangituka, Anm.) hat mich oft gesucht und gefunden, beim zweiten Tor hat es dann gepasst. Ich bin wunschlos glücklich", so Kalajdzic.

Als Achter mit 36 Punkten trennt Stuttgart nur mehr vier Zähler vom internationalen Geschäft. Das dem ÖFB-Angreifer ein Europacup-Rang reizt liegt auf der Hand. "Am Anfang der Saison hat man gesagt, dass wir 40 Punkte knacken müssen. Mit jedem Spiel nähern wir uns dieser Marke, alles was danach kommt ist Bonus."

"Ich sag schon, was ich denk"

Mit Bayern München wartet am nächsten Spieltag aber ein ordentlicher Brocken. Vor seiner Einschätzung zum kommenden Gegner steht VfB-Trainer Pellegrino Matarazzo außerhalb der Kamera in den Startlöchern. Davon beirren lässt sich Kalajdzic aber nicht: "Ich sag schon, was ich denke", lacht er und meint anschließend in Richtung Matarazzo: "Ich hab' nichts Schlechtes gesagt, keine Sorge."

Die Devise für den großen FC Bayern? "Sie wissen, wie man solche Läufe beendet. Wir müssen schauen, dass wir die Woche gut arbeiten und weiter Spaß haben." In die gleiche Kerbe schlägt auch sein rundum zufriedener Coach: "Wir wollen einfach vollgas geben und ihnen das Leben so schwer wie möglich machen."

Textquelle: © LAOLA1.at Zum Seitenanfang »

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