Union-Trainer passt Grundordnung für ÖFB-Kicker an
Leopold Querfeld muss sich wohl keine Sorgen um seinen Stammplatz machen. Für ihn wurde extra die Grundordnung geändert.
Mit 0:4 ging Union Berlin beim FC Bayern München unter. Dabei bezwang man in der Vorwoche ohne den gesperrten ÖFB-Kicker Leopold Querfeld den SC Freiburg mit Viererkette mit 1:0.
Dennoch kehrte Baumgart aufgrund des Wieners zur Dreierkette zurück. Für Baumgart stand vor dem Spiel eine Viererkette nicht zur Debatte. "Nein. Wir reden ja immer von Stärken. Auch wenn wir es heute nicht gut gemacht haben, ist die Dreierkette eine Stärke von uns", so der Union-Coach.
Querfeld stand sofort wieder in der Startelf. "Wenn ich heute auf eine Viererkette gesetzt hätte, hätten Sie mich gefragt, wo Leo bleibt. Es gab nie eine Diskussion", so Baumgart.
Querfeld mit Spielpraxis zur WM?
Mit dem Österreicher ist der Cheftrainer zufrieden. "Leo hat sich entwickelt. Er ist jung und wird Spiele haben, die er besser macht und welche, die er weniger gut macht", ordnet der Übungsleiter ein.
Auch künftig wird die Dreierkette wohl die Grundordnung Nummer eins bleiben, Querfeld darf sich vor der Weltmeisterschaft also auf jede Menge Einsätze freuen. Aktuell steht er nicht im Kader für den März-Lehrgang. Hoffnungen darf sich der Ex-Rapidler wohl dennoch machen.