Ralf Rangnick ist sauer auf Scouts und Nachwuchs

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Sportchef Ralf Rangnick ist schwer enttäuscht, dass RB Leipzig keinen Ersatz für den am Kreuzband verletzten Linksverteidiger Marcel Halstenberg gefunden hat und kündigt als Konsequenz gravierende vereinsinterne Änderungen an.

"Wir haben jeden in Frage kommenden Kandidaten unter die Lupe genommen. Das Ergebnis ist bekannt, es gab keinen Spieler, der machbar gewesen wäre. Ich kann mit diesem Umstand nur schwer leben", poltert der 59-Jährige im "Kicker" und nimmt seine eigene Scouting-Absteilung ins Visier:

"Es wird gravierende Veränderungen geben in der Aufstellung des Scoutings, sowohl personell als auch strukturell. Wir wollen uns so aufstellen, dass wir jeden Spieler auf der Welt kennen. Egal ob in China, Indien oder wo sonst noch überall Fußball gespielt wird."

Noch einmal werde sich RBL von einer Verletzung nicht so überraschen lassen. "Darauf können Sie Gift nehmen", so Rangnick.

Harte Kritik an Nachwuchsarbeit

Neben der Scouting- bekommt auch die Nachwuchs-Abteilung den Unmut des Sportdirektors zu spüren. Konkret geht es um die U19, die als Bindeglied zu den Profis dienen sollte, weshalb die U23 abgemeldet worden ist.

"In Wahrheit müssen wir konstatieren, dass wir die schlechteste U19 seit sechs Jahren haben, und dass keiner der Spieler in Frage kam, um Forsberg oder Halstenberg auch nur annähernd zu ersetzen", moniert Rangnick, der beide Abteilungen zur Chefsache erklärt und sich persönlich um die Probleme kümmern möchte.

Während Halstenberg nicht ersetzt werden konnte, fand man für den ebenfalls verletzten Emil Forsberg mit der Leihe von Everton-Spieler Ademola Lookman zumindest eine Notlösung.

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Textquelle: © LAOLA1.at

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