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Glasner von anhaltenden Wechselgerüchten genervt

Der Cheftrainer von Eintrach Frankfurt zeigt sich von den anhaltenden Spekulationen um seine Person genervt und fragt sich, "wer so nervös ist?"

Glasner von anhaltenden Wechselgerüchten genervt Foto: © getty

Kaum ein Tag vergeht in Frankfurt ohne neue Wechselgerüchte rund um Erfolgscoach Oliver Glasner.

Der Österreicher war mit der Eintracht in den vergangenen zwölf Monaten höchst erfolgreich unterwegs und weckt so das Intereese von Spitzenklubs wie Tottenham Hotspur oder Champions-League-Rekordsieger Real Madrid.

Glasner selbst zeigt sich von den anhaltenden Gerüchten um seine Person sichtlich genervt und bezieht nach dem Testspiel-Remis gegen Greuther Fürth bei "Sky" Stellung: "Ich weiß nicht, wer so nervös ist. Ich habe noch 16, 17 Monate Vertrag", erinnert der 48-Jährige an seinen bis Juni 2024 laufenden Kontrakt.

Glasner: "Mir wird eh nicht geglaubt"

Der ehemalige LASK-Trainer wünscht sich einen Umgang wie bei einem seiner Trainerkollegen: "Christian Streich hat gerade seinen Vertrag verlängert, der im Sommer ausläuft und keiner war nervös." Anschließend fragt sich Glasner: "Ich weiß es nicht, warum alle so nervös sind."

"Ich habe keinem gesagt 'ich will den Klub verlassen'. Alles, was ich sage, wird mir eh nicht geglaubt und deswegen sage ich gar nichts dazu", beschwert sich der Salzburger weiter.

Die Lage nach zuletzt sechs sieglosen Spielen ist ohnehin schon leicht angespannt: "Vielleicht sollte man sich nochmal Gedanken machen, ob es klug ist, von medialer Seite so zu agieren", gibt Glasner den Medien eine Teilschuld.

Glasner will sich mit seiner Mannschaft, aber auf das Wesentliche konzentrieren: "Wir konzentrieren uns aufs Sportliche. Wir versuchen es natürlich auszublenden. Wenn alle dann zurückkommen, werden wir es auch ganz klar nochmal thematisieren, weil wir darauf keinen Einfluss haben."

Anschließend ortet er einen Nachteil als Trainer bei einem großen Klub wie Frankfurt: "Ich denke, es ist so, wie häufig bei Traditionsklubs, dass es etwas lauter ist."

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