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Marco Friedl überredete Werder-Führungsspieler zum Verbleib

Für den Routinier lag eine Offerte aus Brasilien am Tisch. Marco Friedl überredete ihn zum Verbleib.

Marco Friedl überredete Werder-Führungsspieler zum Verbleib Foto: © GETTY

Der SV Werder Bremen steckt nach wie vor im Abstiegskampf. Mit 22 Punkten ist der Klub aktuell am Relegationsplatz der Deutschen Bundesliga. Die Tabelle >>>

Beinahe hätten die Bremer im Winter auch einen Routinier verloren. Leonardo Bittencourt (32) ist seit sechseinhalb Jahren im Verein, hatte aber auch eine Offerte am Tisch.

"Ich hatte ein Angebot aus Brasilien über drei Jahre vorliegen", verrät er der "Bild". Der Deutsch-Brasilianer entschied sich aber gegen den Schritt, ein Österreicher spielte dabei eine Rolle.

Abgang im Sommer steht

"Marco Friedl, mit dem ich sehr eng bin, sagte: 'Bleib.' Ich wollte die Jungs in diesem schwierigen Jahr nicht im Stich lassen, hätte mich damit unwohl gefühlt. Ich bin froh, dass ich geblieben bin. Es wäre nach sieben Jahren kein cooler Abgang gewesen. Ich bin in der Zeit zum Werder-Fan geworden", so Bittencourt.

Damit bleibt er noch bis Sommer, dann endet sein Vertrag. "Kommt ein passendes Angebot für mich und meine Familie, habe ich kein Problem, mich festzulegen. Wir sind offen für alles. Aber ich verspreche: Ein Foto von mir in einem anderen Trikot wird es nicht geben, solange ich hier bei Werder bin", schwört der 32-Jährige auf vollen Fokus im Kampf um den Ligaverbleib.

Zumeist kommt ihm dort eine Jokerrolle zu, mit seiner Erfahrung kann er aber seinen Teil beitragen.

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