Ilzer "entlastet" Aytekin: "Das war sein einziger Fehler"
Der Hoffenheim-Trainer lobt den Unparteiischen und gesteht ihm einen Fehler zu. Er will ihn nicht als Ausrede benutzen.
Der Erfolgslauf der TSG Hoffenheim musste einen kleinen Einbruch hinnehmen. Gegen St. Pauli setzte es eine 0:1-Niederlage.
Nach acht Heimsiegen in Serie mussten die TSG-Fans erstmals wieder ohne Punkte das Stadion verlassen.
"Wir haben es zu einem komplizierten Spiel gemacht, weil wir bei Großchancen in der Anfangsphase und in weiteren Situationen zu unsauber waren. In vielen Heimspielen davor waren wir sehr effizient und gingen oft mit der ersten Chance in Führung. Ich kann der Mannschaft keinen Vorwurf machen, was den Willen betrifft, das Ergebnis zu korrigieren", wird Christian Ilzer vom "kicker" zitiert.
Sein Team werde sich nun auf die wesentlichen Dinge konzentrieren. "Der einzige Fokus liegt darauf, besser zu werden, die Leistung nach oben zu schrauben", so der TSG-Coach. Benötigt werde ein "brutales Selbstvertrauen".
Schiri soll keine Ausrede sein
Auch über Schiedsrichter Deniz Aytekin, der Daniel Sinani (St. Pauli) nach einem Ellbogencheck nicht mit Gelb-Rot vom Platz schickte, hat Ilzer positive Worte über.
"Ein super Schiedsrichter, er ist souverän und stellt was dar. Sein einziger Fehler war beim Ellbogencheck von Sinani, das ist ganz klar Gelb-Rot, da hat er einen Fehler gemacht. Aber warum soll der Schiedsrichter nicht auch mal einen Fehler machen?", macht der Steirer klar.
In der Analyse will er das Thema Schiedsrichter nicht aufgreifen. "Sonst finden wir nur Ausreden, und die Entwicklung ist gestoppt", so der ehemalige Cheftrainer des SK Sturm Graz.