Hütters Kapitän von eigenen Fans beschimpft

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Eintracht Frankfurt erlebt am Montagabend beim Rhein-Main-Derby gegen Mainz einen schwarzen Tag. Dafür ist nicht nur die 1:2-Niederlage (Spielbericht>>>>) verantwortlich. Noch vor Anpfiff sorgen die Fans für einen Pyro-Eklat.

Zusätzlich wird Kapitän Sebastian Rode beim Versuch, die Anhänger zu besänftigen, beleidigt. "Die haben selbst zu mir gesagt, verpiss dich", erzählt der Verteidiger von Trainer Adi Hütter unmittelbar danach in den Katakomben vor laufenden Kameras.

Eintracht-Boss Hellmann hadert mit Fans

Als die Fans nach rund zehn Minuten das Abbrennen unterlassen, schickt Referee Manuel Gräfe die Teams zurück auf das Spielfeld und pfeift die Partie an.

Nach Spielende geht Eintrachts Vorstandchef Axel Hellmann mit den Anhängern hart ins Gericht: "Auf dem Weg können wir nicht weiter machen. Das schadet Eintracht Frankfurt sehr."

Es war nicht das erste Mal, dass die Frankfurter Fans auf diese Weise auf sich aufmerksam machten. Wegen anhaltender Fan-Ausschreitungen gab es bei den Europa-League-Auswärtsspielen gegen Standard Lüttich und FC Arsenal kein Ticket-Kontingent für die Adler Anhänger, der Gästeblock blieb geschlossen.

Rode hat sich mittlerweile erneut zu den Beschimpfungen geäußert. Auf dem sozialen Netzwerk "Instagram" schrieb er: "Ein 'verpiss dich' von ein oder zwei Leuten auf einem Fußballplatz nehme ich nicht als Beleidigung von einer ganzen Fangruppe wahr. Ich glaube, es tut allen gut, hier mal den Ball flach zu halten."

Textquelle: © LAOLA1.at

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