Hoeneß über Upamecano-Poker: "Bin über dieses Verhalten entsetzt"
Der Bayern-Ehrenpräsident kritisiert das Verhalten des Franzosen und speziell jenes seiner Berater in gewohnt deutlicher Manier.
Mit Ende Juni dieses Jahres läuft der Vertrag von Dayot Upamecano beim FC Bayern aus - und noch immer ist nicht abzusehen, wie und ob es mit dem Franzosen beim deutschen Rekordmeister weitergeht.
Obwohl die Münchner dem 27-jährigen Innenverteidiger zuletzt entgegengekommen sein sollen - laut "Bild" sei Upamecano ein mit dem heutigen Sonntag auslaufendes Angebot vorgelegt worden, welches ein jährliches Brutto-Einkommen von 20 Millionen Euro, ein Handgeld in Höhe von 20 Millionen Euro plus eine im Sommer 2027 für 65 Millionen Euro aktivierbare Ausstiegsklausel beinhält - zieht sich der Poker weiterhin in die Länge.
Sehr zum Ärgernis von Bayern-Ehrenpräsident Uli Hoeneß, der gegenüber vom "Kicker" auf diese Causa angesprochen kein Blatt vor den Mund nimmt.
Hoeneß teilt aus
Er wisse, dass Upamecano und seine Familie sich sehr wohl in München fühlen und würde sich freuen, wenn eine Vertragsverlängerung zustande komme, "ich fürchte jedoch, dass seine Berater alles tun werden, um ihn aus München wegzulotsen", so der 74-Jährige.
Der Spieler selbst habe die Vertragsgespräche zuletzt komplett seinen Beratern überlassen und sei bei den Gesprächen nicht anwesend gewesen. "Über dieses Verhalten bin ich entsetzt", so Hoeneß dazu.
Der Ex-Salzburger Upamecano wechselte im Sommer 2021 um 42,5 Millionen Euro von RB Leipzig an die Isar. Vor allem Real Madrid und Paris Saint-Germain sollen großes Interesse an einem ablösefreien Transfer im kommenden Sommer haben.