Hoeneß tobt: "Schlechteste Leistung eines Schiedrichter-Teams"
Nach dem 1:1 gegen Leverkusen übt der Bayern-Ehrenpräsident scharfe Kritik.
Für den FC Bayern München reicht es am 26. Spieltag der deutschen Bundesliga nur zu einem 1:1-Unentschieden gegen Bayer 04 Leverkusen (Zum Spielbericht>>>).
Dabei beenden die Münchner die Partie nur mit neun Mann, denn sowohl Nicolas Jackson als auch Luis Diaz werden mit Rot vom Platz gestellt.
Diaz-Rot sorgt für Diskussionen
Während die Rote Karte für Jackson gerechtfertigt ist, sorgt vor allem der Platzverweis von Luis Diaz für Diskussionsstoff. Denn der Kolumbianer sah für eine vermeintliche Schwalbe zum zweiten mal Gelb, was ihm Gelb-Rot einbrachte.
Der vermeintlichen Schwalbe war jedoch ein Kontakt von Leverkusen-Keeper Janis Blaswich voraus gegangen. Da bei Gelb-Rot nicht vom VAR interveniert werden kann, konnte sich Schiedsrichter Christian Dingert seine Endscheidung nicht revidieren.
Nach dem Spiel gestand Dingert die Fehlentscheidung ein. "Ich habe gerade mit Dingert gesprochen, alles in Ordnung, das war ein guter Dialog gewesen. Er hat auch gesagt, die Gelb-Rote Karte ist keine Gelb-Rote Karte. Für ihn war klar, dass es die Schwalbe war, aber er hat jetzt die Bilder gesehen und sagt: Es war keine Gelb-Rote Karte", so Bayern-Sportvorstand Max Eberl.
Zwei Bayern-Tore aberkannt
Trotz der späteren Einsicht vom Schiedsrichter lässt Bayern-Ehrenpräsident Uli Hoeneß kein gutes Haar am Unparteiischen.
"Das ist die schlechteste Leistung eines Schiedsrichter-Teams, die ich je bei einem Bundesligaspiel erlebt habe", sagt Hoeneß gegenüber der "Bild".
Neben der zwei Roten Karten wurden auch zwei Bayern-Tore nach VAR-Check zurückgenommen.