Hinteregger wollte Wechsel nicht erzwingen

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Am letzten Tag des Transferfensters wechselte ÖFB-Legionär Martin Hinteregger innerhalb der deutschen Bundesliga vom FC Augsburg zu Eintracht Frankfurt.

Dem Wechsel vorangegangen war eine Suspendierung bei seinem Ex-Verein, nachdem Hinteregger Augsburg-Trainer Manuel Baum nach der 0:2-Niederlage gegen Borussia Mönchengladbach offen kritisierte. Frankfurt nutzte die Gunst der Stunde und holte sich den Verteidiger. Kurz darauf behaupteten Insider, dass Hinteregger einen Wechsel erzwungen habe.

Diese Vorwürfe weist Hinteregger nun zurück: "Der Satz ist direkt nach dem Spiel aus der Emotion heraus gefallen. Ich bin ein Typ, der aus seinem Gemütszustand kein Geheimnis macht. Fakt ist aber ganz klar, dass ich niemals die Absicht hatte, durch eine Aussage in der Öffentlichkeit einen Wechsel zu erzwingen."

"Wer mich kennt, weiß, dass ich so etwas nie machen würde. Ich habe mich in Augsburg immer wohl gefühlt und wünsche der Mannschaft nur das Beste", erklärt der Neo-Frankfurt-Spieler weiters.

Kurz nach Hintereggers Wechsel meldete sich der Besitzer der Augsburger Bar "11er" Markus Krapf zu Wort und meinte, Hinteregger habe seinen Wechsel bewusst provoziert. "Es kotzt mich sowas von an, dass Martin Hinteregger von vielen wie ein Ehrenmann gefeiert wird, obwohl er unter anderem im 11er und schon im Dezember rumerzählt hat, den Verein im Winter unbedingt verlassen zu wollen", postete Krapf damals auf Facebook.

Martin Hinteregger stand beim 1:1 der Eintracht gegen Borussia Dortmund in der Startelf und wird aufgrund der Verletzung von Kapitän David Abraham wohl auch im Spiel gegen RB Leipzig (Samstag, ab 15:30 im LIVE-Ticker) von Beginn an spielen.


Textquelle: © LAOLA1.at

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