Thuram über Spuckattacke an Posch "froh"

Thuram über Spuckattacke an Posch Foto: © getty
 

Frankreichs Nationalspieler Marcus Thuram sorgte im Dezember 2020 mit seiner Spuck-Attacke gegen Stefan Posch von der TSG Hoffenheim für einen Eklat.

Der Gladbach-Profi, der für diese Aktion eine Sperre von vier Spielen ausfasste, entschuldigte sich zwar mehrfach für den Vorfall, erklärt nun aber gegenüber "L'Equipe": "Auch auf die Gefahr, dass es seltsam klingen mag: Heute bin ich froh, dass so etwas passiert ist."

Thuram bereue seine Spuckattacke auf den ÖFB-Teamspieler zwar sehr, meint aber auch, dass ihn diese Aktion als Mensch deutlich weiterbrachte. "Ich war in der emotional aufwühlendsten Phase, seit ich Fußball gespielt habe. Ich habe in der Champions League gut gespielt, ich wurde erstmals für die Nationalmannschaft nominiert. Ohne, dass ich weiß, wieso, begann ich, mich zu ändern. Ich habe bestimmte Dinge nicht mehr akzeptiert", gibt Thuram Einblick in seine damalige Gefühlswelt.

"Ohne diesen Zwischenfall wäre es vielleicht noch schlimmer gekommen. Vielleicht wäre ich ein anderer Mensch geworden. So war es ein Einschnitt, aus dem ich die Konsequenzen gezogen habe. Jetzt habe ich verstanden", versucht der Sohn von Lilian Thuram Positives aus der Aktion herauszuziehen.

Marcus Thuram könnte diesen Sommer in die Fußstapfen seines Vaters, der mit Frankreich 1998 Weltmeister und 2000 Europameister wurde, treten. Immerhin befindet sich der 23-Jährige im 26-Mann-Kader Frankreichs bei der diesjährigen Europameisterschaft.


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