Thuram mit Anti-Rassismus-Torjubel wie Kaepernick

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Marcus Thuram ist für seine ansonsten ausgefallenen Torjubel bekannt.

Der Stürmer von Borussia Mönchengladbach hat meist die Eckfahne in die Zelebrierung seiner Treffer eingebaut, zuletzt fiel er jedoch auch mit einem Bussi-Jubel auf, bei dem er auf die Corona-Regeln vergessen hatte.

Im Heimspiel des 29. Spieltags gegen Union Berlin traf der Schützling von Marco Rose bereits zum neunten Mal in dieser Saison der deutschen Bundesliga - doch diesmal war der Jubel alles andere als ausgelassen (siehe Foto und Video unten).

Nachdem Thuram eingeköpft hatte, ließ er sich kurz von seinen Kollegen bejubeln, ehe er abkniete und betete. Ganz im Stile von Ex-NFL-Quarterback Colin Kaepernick, der mit seinem Abknien bei der US-Hymne eine weltweite Bewegung gegen Rassismus auslöste, ging auch der 22-jährige Franzose aus politischem Protest in die Knie.

Der aktuelle Anlass ist bekanntlich ein trauriger. Der Afroamerikaner George Floyd wurde bei einem Polizeieinsatz in Minneapolis getötet, nachdem ein weißer Polizist auf seinem Hals und Nacken kniete. Der von Passanten gefilmte Vorfall sorgt für Massen-Proteste in den USA und erschüttert die Welt.

Die Aktion seht ihr HIER:

Textquelle: © LAOLA1.at

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