Friedl nach nächster Pleite: "Leider da, wo wir hingehören"
Der Kapitän von Werder Bremen lässt nach der Niederlage in Freiburg klare Worte fallen und fordert Veränderungen.
Nichts wurde es mit dem erhofften Trainereffekt beim SV Werder Bremen!
Auch im ersten Spiel unter Neo-Coach Daniel Thioune konnte die Negativspirale nicht abgewendet werden. Der Klub um die ÖFB-Legionäre Marco Friedl, Romano Schmid, Marco Grüll und Maximilian Wöber kassierte beim SC Freiburg in der 21. Runde der deutschen Bundesliga eine 0:1-Niederlage.
Doch trotz der Roten Karte von Johan Manzambi (52.) konnten die "Grün-Weißen" die Überzahl nicht nutzen: "Der Gegner lädt uns ja ein, Woche für Woche. Wir haben jetzt zweimal 40 Minuten in Überzahl gespielt", so ein enttäuschter Friedl.
Lange Negativserie
Seit mittlerweile elf Spielen wartet der Traditionsverein auf einen Sieg in der Bundesliga. Zuletzt gelang dieser am 7. November zuhause gegen den VfL Wolfsburg (2:1).
"Es hat lange gedauert, jetzt sind wir da, wo wir leider, so hart es klingt, hingehören", kritisierte der Innenverteidiger die Leistungen. Durch Siege von Hamburg und Mainz liegt der Österreicher-Klub nun auf dem Relegationsrang.
"Es muss eine Veränderung her, ansonsten geht es einfach so weiter und wir werden am Ende des Tages dann dastehen, uns anschauen und unser blaues Wunder erleben", skizzierte Friedl die kommenden Wochen.