Eintracht Frankfurt trennt sich von Trainer Toppmöller
Der Bundesligist erhielt in 18 Spielen bisher 39 Gegentore.
In den letzten Tagen kamen immer mehr Gerüchte auf - nun ist es fix. Wie der Verein bekanntgibt, gehen Eintracht Frankfurt und Dino Toppmöller getrennte Wege.
Der 45-Jährige war rund zweieinhalb Jahre lang Trainer des Bundesligisten, nun wurde er mit sofortiger Wirkung freigestellt. Sein Vertrag wäre noch bis 2028 gelaufen.
U-19 und U-21 Trainer übernehmen vorübergehend
Vorübergehend wird der U-19 Trainer Alexander Meier sowie der U-21-Coach Dennis Schmitt den Trainerposten übernehmen. Schmitt wird dabei die führende Rolle einnehmen.
"Dennis Schmitt und Alexander Meier sind bereit, in dieser herausfordernden Situation Verantwortung für Eintracht Frankfurt zu übernehmen. Das gibt uns die erforderliche Zeit, die Trainerposition dauerhaft zu besetzen", wird Krösche auf der Website zitiert.
Bereits am Mittwoch muss sich das Team in der Champions League gegen Qarabag Agdam aus Aserbaidschan beweisen.
Zwei Punkte aus drei Spielen
Zuletzt schaffte das Team am Freitag den Last-Minute-Ausgleich gegen Werder Bremen. In 18 Spielen erhielt Frankfurt bis jetzt dennoch 39 Gegentore, lediglich eines der letzten neun Pflichtspiele konnte gewonnen werden.
Im neuen Jahr konnten die Hessen zwei Punkte aus drei Duellen holen. Aktuell liegen sie in der Tabelle auf Rang sieben.
Nach dem letzten Spiel vermeldete Sportvorstand Markus Krösche im Interview, dass die Mannschaft immer dieselben Fehler mache.
Auch in der Champions League droht das frühe Aus. Im Pokal musste man sich in Runde zwei geschlagen geben.
"Ich hätte sehr gerne mit dieser Mannschaft weitergearbeitet und mich weiter den Herausforderungen, die da sind, gestellt. Aber ich akzeptiere die Entscheidung", sagt Toppmöller nach der Trennung.
"Brauchen neuen Impuls"
Der Sportvorstand findet beim Abschied lobende Worte über Toppmöller: "Wir schätzen seine fachliche Kompetenz, seine Professionalität, seine akribische Arbeitsweise und seinen menschlichen Umgang mit der Mannschaft sehr."
Er begründet die Entscheidung aber wie folgt: "Dennoch sind wir in der sportlichen Führung und gemeinschaftlich im Vorstand nach intensiver interner Bewertung zu der Überzeugung gelangt, dass wir aufgrund der rückläufigen Entwicklung in den letzten Wochen einen neuen sportlichen Impuls benötigen."