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Bayerns Urbig darf sich wohl Hoffnungen auf WM-Teilnahme machen

Demnach überlegt man beim DFB, den jungen Keeper als Nummer drei oder vier zur Weltmeisterschaft mitzunehmen.

Bayerns Urbig darf sich wohl Hoffnungen auf WM-Teilnahme machen Foto: © GEPA

Bei Bayerns Achtelfinal-Hinspiel gegen Atalanta Bergamo am Dienstag (ab 21:00 Uhr im LIVE-Ticker >>>) wird Jonas Urbig zwischen den Pfosten stehen.

Der 22-Jährige kam schon am vergangenen Wochenende beim 4:1-Sieg über Borussia Mönchengladbach zum Einsatz, als Manuel Neuer (39) in der Pause draußen bleiben musste. Wie die Münchner bekannt gaben, zog sich der Routinier einen kleinen Muskelfaserriss in der linken Wade zu.

Es war nicht das erste Mal, dass Urbig wegen einer Neuer-Verletzung im Bayern-Tor einsprang. Der Schlussmann sammelte seit seinem Wechsel vom 1. FC Köln zum FCB im Jänner 2025 insgesamt 23 Pflichtspiel-Einsätze. In der vergangenen Saison hütete er in der Königsklasse im Achtelfinale gegen Leverkusen und im Viertelfinale gegen Inter das Tor.

Weidenfeller befürwortet Urbig-Nominierung

Der junge Keeper dürfte nun auch zu einer Option für das deutsche Nationalteam werden. Denn wie die "BILD" berichtet, überlegt man beim DFB, Urbig als Nummer drei oder vier zur Weltmeisterschaft mitzunehmen. Der ehemalige Köln-Torhüter könnte als künftige Nummer eins aufgebaut werden und in diesem Jahr schon einmal WM-Luft schnuppern.

Aktuell ist Hoffenheims Oliver Baumann als deutsche Nummer eins gesetzt. Dahinter kommt Alexander Nübel, der noch bis zum Sommer von Bayern an Stuttgart verliehen ist. Urbig könnte das Torhüter-Gespann komplettieren. Zuletzt waren Finn Dahmen (Augsburg) und Noah Atubolu (Freiburg) beim DFB-Team dabei.

Ex-BVB-Keeper Roman Weidenfeller spricht sich für Urbig aus. "Ich würde Jonas Urbig mitnehmen zur Weltmeisterschaft, weil er das Alter und das Talent dazu hat, in naher Zukunft deutscher Nationaltorhüter zu werden", sagte er im "SPORT1"-Doppelpass.

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