Bayern-Boss Hoeneß nimmt Kovac aus der Schusslinie

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0:3-Heimpleite gegen Borussia Mönchengladbach und damit ein neuer negativer Höhepunkt für Neo-Bayern-Trainer Niko Kovac: Schon zur Halbzeit gab es ein gellendes Pfeifkonzert in der Münchner Arena.

In den deutschen Medien wird seitdem bereits über mögliche Nachfolger für den ehemaligen kroatischen Teamchef diskutiert. Einer will sich an diesen Spekulationen aber nicht beteiligen: Uli Hoeneß.

Der mächtige Bayern-Präsident hat sich nun in einem "kicker"-Interview schützend vor Kovac gestellt.

Hoeneß rudert zurück

Noch vor Kurzem hatte der Präsident die Spekulationen um die Zukunft von Kovac selbst befeuert. Angesprochen auf die Rotation des Trainers meinte der 66-Jährige, dass es auch Kovac sei, der dafür seinen Kopf hinhalten müsse.

Nun relativiert der Präsident seine Aussagen. "Ich habe nicht eine Sekunde daran gedacht, Kovac zu schädigen", so Hoeneß. Zudem gab er klar zu verstehen, dass er "Niko Kovac bis aufs Blut verteidigen werde."

Außerdem will er sich die Stimmung im Verein nicht schlecht reden lassen. "Bei uns herrscht die totale Ruhe", versichert der Bayern-Boss.

Gedrückte Stimmung auf dem Oktoberfest

Am Tag nach der Heimklatsche gegen Gladbach waren die Bayern-Stars zum obligatorischen Oktoberfestbesuch erschienen. Die aktuell schwierige sportliche Situation war den erfolgsverwöhnten Münchnern aber deutlich anzumerken.

Ebenfalls mit auf dem Oktoberfest: ÖFB-Star David Alaba. Dieser musste tags zuvor gegen die Borussia noch verletzt ausgetauscht werden - er erlitt einen kleinen Muskelfaserriss. Für das ÖFB-Doppel gegen Nordirland (Nations League, 12.10.) und in Dänemark (16.10.) musste Alaba absagen.

Textquelle: © LAOLA1/APA

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