Herzog: "Alaba? Geld ist nicht der Hauptgrund"

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Das Aus von David Alaba beim FC Bayern München hat für einen großen Krach gesorgt.

Dass die Vertragsverhandlungen ein derart jähes Ende fanden, war dann doch doch für viele Seiten überraschend.

Auch für Ex-Bayern-Spieler Andreas Herzog. Dieser wittert in der "Krone" jedoch mehrere Gründe, warum die Bayern Alaba keinen neuen Vertrag mehr vorlegen wollen.

"Dass Bayern München das Angebot für David Alaba komplett vom Tisch genommen hat, kam für mich überraschend. Aber damit hat der Klub gezeigt, dass er nicht mit sich spielen lässt, wenn zu lange gepokert wird. Das war einst auch bei Michael Ballack und Toni Kroos der Fall", meint Österreichs Rekordteamspieler.

Der 28-jährige Defensivspieler wird dabei öffentlich in ein Eck gedrängt, dass es ihm um rein finanzielle Gründe ging - das sieht Herzog anders: "In der Öffentlichkeit wirkt es so, dass nur das Geld ausschlaggebend war. Das glaube ich nicht. Ich denke, dass für die Alaba-Seite bei ihren Verhandlungen auch ein im Raum stehendes gebrochenes Versprechen nach dem letzten Vertrag entscheidend war."

"Alaba würde für mich am besten zu Real oder Barcelona passen"

Die neue Situation gelte es nun jedoch anzunehmen, zu einer Einigung nach diesem Vorpreschen des Bayern-Präsidenten Herbert Hainer wird es wohl nicht kommen. Auch wenn Hansi Flick und Co. nicht happy damit waren.

Laut Herzog werden sich um einen ablösefreien Alaba alle Top-Klubs reißen. "Von seiner spielerischen Qualität würde er für mich am besten zu Real Madrid oder Barcelona passen. Eine neue Herausforderung kann für ihn definitiv einen weiteren Kick bedeuten."

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Alaba-Aus beim FC Bayern: Heftige Reaktionen und Kritik

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