Unter Neo-Coach Daniel Thioune ging es zuletzt wieder aufwärts, in den vergangenen vier Partien wurden drei Siege eingefahren.
"Wenn man davor die hängenden Köpfe der Fans gesehen hat, merkt man erst, wie viel Freude man ihnen mit einem Sieg geben kann. In der Zeit davor hat man gespürt, dass Fußball weh tun kann", so der 26-Jährige.
Mehrere Positionen "anstregend"
In der Verzweiflung wurde auch Schmid auf mehreren Positionen probiert. "Ich spiele mal links als Flügel, mal rechts, habe auch schon Stürmer gespielt", berichtet der Steirer.
Keine angenehme Situation. "Wenn man glaubt, seine Stärken auf einer gewissen Position einbringen zu können, ist es anstrengend, Woche für Woche etwas anderes einbringen zu müssen. Aber ich spiele ja Fußball, um Herausforderungen anzunehmen", lächelt Schmid.
Wanner und Chukwuemeka - neue Konkurrenz
Auch im ÖFB-Team ist die Herausforderung größer geworden bzw. die Zahl der Herausforderer. Mit Carney Chukwuemeka und Paul Wanner sind zwei Spieler dazugekommen, die auch auf seiner Position als rechter Zehner infrage kommen.
Den 32-fachen ÖFB-Teamspieler stört das nicht, im Gegenteil: "Das sind unfassbar gute Spieler. Ich finde es schön, dass wir sie dazubekommen haben und bin froh, dass sie jetzt mit mir zusammenspielen."
In wenigen Tagen geht es wieder nach Bremen, dann hat der SV Werder Schmid wieder. Und das ÖFB-Team rückt gedanklich wieder in weite Ferne.
"Ich denke nicht an die WM, ich habe ganz andere Baustellen in meinem Alltag", gibt er offen zu.