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Neue Aufgabe für Ex-Sturm-Trainer Peter Hyballa

Der ehemalige Trainer von Sturm Graz geht in die 3. Liga.

Neue Aufgabe für Ex-Sturm-Trainer Peter Hyballa Foto: © getty

Etwas mehr als einen Monat nach seiner aufsehenerregenden Trennung vom dänischen Zweitligisten Esbjerg fB hat Ex-Sturm-Trainer Peter Hyballa einen neuen Job. Der 45-Jährige betreut ab sofort den deutschen Drittligisten Türkgücü München, wo Hyballa auf Petr Ruman folgt, der nach nicht einmal drei Monaten im Amt wieder vor die Tür gesetzt wurde.

"Nach den jüngsten Ergebnissen haben wir uns entschieden, auf der Trainerposition eine Veränderung vorzunehmen. Wir haben mit Peter Hyballa sehr gute Gespräche geführt und glauben, dass er taktisch als auch auf emotionaler Ebene der richtige Mann ist, um in Zukunft unsere ehrgeizigen Ziele zu verfolgen und umzusetzen. Er bringt jahrelange nationale sowie internationale Erfahrung mit, nun wollen wir mit ihm den Weg zurück in die Erfolgsspur finden", erklärt Türkgücü-Geschäftsführer Max Kothny. Der Verein belegt nach je drei Siegen, drei Remis und drei Niederlagen Rang zehn in der 3. Liga. Zuletzt gab es für Türkgücü eine 1:3-Pleite gegen Saarbrücken.

Hyballa freut sich auf die Herausforderung: "Türkgücü München ist ein Klub, der sich im Aufbau befindet und in dem eine sehr große Perspektive steckt. Mein Ziel ist es, jeden Spieler in dieser wirklich interessanten Mannschaft weiterzuentwickeln und besser zu machen. Es gilt aus den vielen guten Einzelspielern eine Mannschaft zu formen, die in dieser ausgeglichenen, anspruchsvollen 3. Liga oben mitspielen kann. Ich freue mich auf die anstehende Aufgabe und darauf, mit der Mannschaft unsere ehrgeizigen Ziele in Angriff zu nehmen."

Hyballa agierte zwischen Mai 2012 und April 2013 als Cheftrainer von Sturm Graz. Der Deutsche arbeitete unter anderem im Nachwuchs von Red Bull Salzburg, Borussia Dortmund, Wolfsburg und Bayer Leverkusen sowie als Cheftrainer der niederländischen Klubs Nijmegen und NAC Breda, dem slowakischen Verein Dunajska Streda, Wisla Krakau und zuletzt Esbjerg.

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