Endgültig fix! Streitfall 3. Liga geht weiter

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Während bei der Fortsetzung der deutschen Bundesliga und 2. Bundesliga bisher alles rund lief, kann man dies von der 3. Liga nicht behaupten.

Nachdem in der vergangenen Woche vom DFB beschlossen wurde, am 30. Mai weiterzuspielen, war die Aufregung groß. Gleich mehrere Vereine drohten mit Klagen gegen den DFB, zwei Landesverbände (Sachsen, Sachsen-Anhalt) forderten in einem Antrag den Abbruch der Drittligasaison, der saarländische Verband die Neugründung einer zweigeteilten dritten Liga ab Sommer.

Bei einem Außerordentlichen Bundestag des DFB wurden diese Anträge nun abgeschmettert. Mit einem klaren Votum von 222 Stimmen für die Saison-Fortsetzung bei nur zwölf Gegenstimmen und 16 sich enthaltenden Delegierten gibt es nun endgültig grünes Licht für die Fortführung ab 30. Mai.

(Text wird unter dem VIDEO fortgesetzt!)

"DFB ist kein Spielball"

"Dem DFB bleibt gar keine andere Wahl, als die 3. Liga fortzusetzen. Es sollte jedem einleuchten, dass eine nationale Liga spielen können muss, selbst wenn das in zwei Bundesländern noch nicht möglich ist", erklärte DFB-Vizepräsident Rainer Koch noch vor der Abstimmung. In Thüringen und Sachsen-Anhalt sind Profi-Spiele am 30. Mai noch nicht erlaubt.

"Dieses unwürdige Schauspiel ist nicht länger hinzunehmen. Der DFB ist kein Spielball einiger Weniger, die untereinander zerstritten sind. Der Egoismus und die Interessen Einzelner helfen uns keinen Schritt weiter", kritisiert Koch das Vorgehen einiger 3.-Liga-Klubs.

Ein engültiges Ende des Streits sieht Koch aber noch nicht: "Ich befürchte, dass die Anwälte der Unterlegenen sich umgehend auf den Weg zu den Gerichten machen werden."

In der 3. Liga sind zehn österreichische Legionäre tätig, darunter Philipp Hosiner und Niklas Hoheneder (beide Chemnitzer FC).

Textquelle: © LAOLA1.at

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