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KSC-Knall! ÖFB-Legionär Kobald verliert seinen Erfolgscoach

Beim Karlsruher SC geht im Sommer eine Ära zu Ende. Christian Eichner muss trotz Vertrags bis 2027 gehen. Für ÖFB-Legionär Christoph Kobald bedeutet das den Abschied von jenem Trainer, unter dem er in Deutschland zum Leistungsträger wurde.

KSC-Knall! ÖFB-Legionär Kobald verliert seinen Erfolgscoach Foto: © getty

Der Karlsruher SC hat offiziell bekannt gegeben, sich nach Saisonende von Cheftrainer Christian Eichner zu trennen. Das Aus kommt durchaus überraschend, schließlich stand der 43-Jährige eigentlich noch bis 2027 unter Vertrag.

Damit endet beim KSC eine äußerst prägende Phase. Eichner war zuletzt der dienstälteste Trainer der 2. Bundesliga und über mehrere Jahre hinweg eines der Gesichter des Badener Traditionsklubs.

Kobald verliert Weggefährten

Aus österreichischer Sicht ist die Personalie vor allem wegen Christoph Kobald interessant. Der Innenverteidiger steht bereits seit Sommer 2018 beim Karlsruher SC unter Vertrag und bekommt damit nach vielen Jahren erstmals wieder einen neuen Cheftrainer.

Der Wiener entwickelte sich in Karlsruhe in den vergangenen Jahren zu einem wichtigen Anker in der Defensive. Vor allem unter Eichner war Kobald in der Innenverteidigung über weite Strecken gesetzt und gehörte regelmäßig zu den verlässlichsten Stützen im Kader.

Mit dem scheidenden Coach verliert der 28-Jährige damit einen Trainer, unter dem er sich beim KSC nachhaltig etablieren konnte.

Heuer nur Platz neun statt Aufstiegskampf

Nachdem der KSC unter Eichner in den vergangenen Jahren mehrfach in Schlagdistanz zu den Aufstiegsplätzen war, hinkt man in dieser Saison den eigenen Erwartungen deutlich hinterher.

Statt um den Aufstieg mitzuspielen, findet sich der Klub aktuell auf Rang neun und damit im Niemandsland der Tabelle wieder.

Strobl als möglicher Nachfolger gehandelt

Medienberichten zufolge könnte Tobias Strobl Eichners Nachfolge antreten. Der 35-Jährige steht derzeit beim SC Verl in der 3. Liga an der Seitenlinie und kämpft dort um den erstmaligen Zweitligaaufstieg des Vereins.

Offenbar soll Strobl über eine Ausstiegsklausel für die 2. Bundesliga verfügen, was einen Wechsel nach Karlsruhe ermöglichen würde.

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