"Ich bin auch ein Typ für solche Vereine"
Als Abstieg sieht er St. Pauli, wo er beim 2:2 gegen Nürnberg am Montagabend sein Startelf-Debüt gab, keineswegs: "Ich weiß, dass es in der 2. Liga zur Sache geht, dass es intensiv ist. Mich hat die Aufgabe St. Pauli einfach gereizt, als die Anfrage kam." Die Planungen von Trainer Timo Schultz hatten ihn sofort überzeugt.
Zudem hat er schon einmal betont, dass das Faible für Traditionsvereine durchaus vorhanden ist. "Ich stehe da drauf. Ich mag Klubs mit einer Geschichte, wo Emotionalität im gesamten Umfeld herrscht, wo es auch mal Zündstoff gibt."
Den gab es bei seinen Ex-Klubs wie dem SK Rapid, Nürnberg und Schalke allemal. "Natürlich macht es diese besondere Konstellation in besonderen Klubs mitunter auch schwierig. Ich habe das auf Schalke ja gerade erst erlebt. Du musst solche Vereine und auch solche Situationen als Typ schon mögen. Ich kann für mich klar sagen: Ich mag das, wenn es auch mal turbulent zugeht, mir macht es Spaß, wenn ein Klub gelebt wird, wenn Leidenschaft spürbar ist. Und ich denke, ich bin mit meiner Art, wie ich Fußball spiele, auch ein Typ für solche Vereine."