Double winkt! Austria will ersten Meistertitel fixieren
Der Premierentitel ist bei einem Heimsieg gegen Salzburg fix. St. Pölten muss schon am Freitag vorlegen.
Für die Austria liegt der Titel in der ADMIRAL Frauen Bundesliga zur Abholung bereit.
Carina Wenninger und Co. wollen am Samstag (14:00 Uhr) den ersten Matchball nutzen und sich einen Showdown in der letzten Runde im direkten Duell mit Serienchampion St. Pölten ersparen.
Bei einem Heimsieg gegen Red Bull Salzburg in einer Neuauflage des Cup-Finales in der fünften Runde der Meistergruppe sind die Wienerinnen durch. Eventuell könnte es schon am Freitag eine Entscheidung geben.
St. Pölten zum Siegen verdammt
Da ist der vier Punkte dahinter liegende Verfolger aus Niederösterreich beim Gastspiel bei Sturm Graz (18:30 Uhr) zum Siegen verdammt, um den Cupsieger noch einmal ein bisschen unter Druck zu setzen.
"Unser Ziel ist es, die Saison sehr gut zu beenden, dafür wollen wir eine gute Leistung in Graz zeigen und drei Punkte mitnehmen", sagte St. Pöltens Trainer Laurent Fassotte. Ein Punkteverlust der Wienerinnen scheint nach den bisherigen Saisonresultaten zumindest nicht ausgeschlossen.
Im Grunddurchgang siegten sie gegen Salzburg 6:0 und 1:0. Im Hinspiel der Meistergruppe gab es ein torloses Remis, am Donnerstag vergangene Woche im Cup-Endspiel nach klarer Überlegenheit ein knappes 1:0.
"Mit allem, was wir haben"
"Nach einem schwierigen Auswärtssieg in Graz wollen wir daheim die notwendigen Punkte holen, um die Meisterschaft zu fixieren. Ganz klares Ziel wird sein, das Spiel zu gewinnen", betonte Austria-Trainer Stefan Kenesei.
Genauso sei ihm bewusst, dass ein Gegner komme, der jedem Punkte stehlen könne. "Wir haben große Schritte getan, aber St. Pölten lässt nicht locker. Deswegen gehen wir voll fokussiert und mit allem, was wir haben, in diese Partie hinein." Die Salzburger wollen zum Partycrasher werden.
"Wir fokussieren uns auf unsere Leistung, wollen noch einmal zeigen, dass wir konkurrenzfähig in einem Spiel gegen das Top-Team aus unserer Liga sein können", erläuterte Salzburg-Trainer Dusan Pavlovic.