Ägyptens Verband lenkt im Streit mit Salah ein

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Riesenaufregung um Mohamed Salah in Ägypten.

Der Stürmerstar des FC Liverpool legt sich wenige Wochen vor Beginn der Weltmeisterschaft in Russland - Ägypten bestreitet am 15. Juni gegen Uruguay sein 1. WM-Spiel seit 28 Jahren - mit dem Verband an.

Der Nationalheld ärgert sich über eine nicht genehmigte Werbung mit seinem Konterfei. Ägyptens Verband hat das vom Sponsor "WE" finanzierte Team-Flugzeug mit einem Bild von ihm versehen, obgleich Mo Salah einen Vertrag mit Konkurrent "Vodafone" besitzt.

"Entschuldigung, aber das ist ein großes Problem", twittert der 25-jährige Torjäger. "Ich hatte gehofft, dass wir das ruhiger beenden können."

Salah-Berater Ramy Abbas poltert, dass sich von Seiten des Verbandes noch niemand gemeldet habe. "Es herrscht absolute Funkstille." Seiner Überzeugung nach hätte der Verband die Bilder nie benutzen dürfen, da die Rechte bei der Firma MS Commercial liegen.

Ägyptens Präsident schaltet sich ein

Ägyptens Präsident Abdel-Fattah el-Sissi schaltet sich höchstpersönlich in die Angelegenheit ein und fordert eine sofortige Schlichtung, wie ein Parlaments-Mitglied bestätigt. Außerdem zitiert Jugend- und Sport-Minister Khaled Abdel-Aziz die Vorstandsmitglieder des ägyptischen Fußballverbandes zu sich ins Ministerium.

Diese stimmen schließlich zu, Salahs Forderungen zu erfüllen.

Textquelle: © LAOLA1.at

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