Der VfB Stuttgart verzweifelt im Achtelfinal-Hinspiel der UEFA Europa League an der Defensive und Abgebrühtheit des FC Porto. Der Bundesliga-Klub unterliegt mit den Portugiesen mit 1:2.
Die Elf von Sebastian Hoeneß erwischt den besseren Start, klare Chancen fehlen aber noch. Das ändert sich in der 20. Minute, als Portos Gomes aus knapp 20 Metern die Stange trifft (20.).
Eine Minute später gehen die Portugiesen in Front: Nübels Abschlag wird abgefangen, wonach Moffi im Anschluss an einen Doppelpass ins rechte Eck einschießt.
Durch den Rückstand angeknockt
Mit der Porto-Führung nehmen die Gäste die Zügel in die Hand. Zwei Abschlüsse gibt es kurz nach dem ersten Tor und dann fällt auch schon das 2:0: Diesmal unterläuft Chabot der Fehlpass, Zaidu findet per Flanke Rodrigo Mora, der flach ins Eck versenkt (27.).
Eine knappe Viertelstunde brauchen die Schwaben, um sich zu erholen. Undav vor der Pause den Anschluss, indem er sich nach einem abgeblockten Schuss gegen Thiago Silva behauptet und stark per Volley ins rechte Eck einschweißt (40.).
Bis auf ein Abseitstor wenig dabei
Den Schwung aus der ersten Hälfte nimmt der VfB in die zweite Hälfte mit. Früh kommen die Gastgeber wieder zu Chancen, während Porto das Spiel mit einigen Unterbrechungen mehr und mehr verlangsamt.
In der 70. Minute ist es dann beinahe so weit: Stiller nutzt den Nachschuss nach einer Freistoßflanke. Zuvor steht ein Stuttgarter allerdings im Abseits, der Treffer wird nach VAR-Check zurückgenommen.
In der Schlussphase arbeiten die Deutschen weiter am Ausgleich. Führich (83.) schlenzt aus knapp 20 Metern aufs lange Eck, scheitert aber an Costa. Danach schafft es die Hoeneß-Elf nicht mehr, wirklich zwingend zu werden. Damit geht es für die Stuttgarter mit einem 1:2 ins Rückspiel nach Porto.