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Sturm-Noten: Überforderte Außen, inexistenter Angriff

Sturm Graz hat auch im neuen Jahr unter neuem Trainer mit denselben Problemen zu kämpfen. Ein Youngster zeigt auf, viele andere performen nicht. Die Noten:

Sturm-Noten: Überforderte Außen, inexistenter Angriff Foto: © GEPA

Neues Jahr, alte Baustellen.

Auch unter Neo-Trainer Fabio Ingolitsch werden bei der 0:3-Niederlage bei Feyenoord Rotterdam (zum Spielbericht>>>) alte Probleme sichtbar.

Auf den Außenpositionen fehlt es Sturm an konstant guten Leistungen, im Angriff wird die Harmlosigkeit international wieder einmal klar. Auch die Probleme bei gegnerischen Standardsituationen beschäftigen die Grazer weiter.

LAOLA1 analysiert die Leistung aller Sturm-Spieler und verteilt Noten (1=Sehr Gut, 2=Gut, 3=Befriedigend, 4=Genügend, 5=Nicht Genügend, "-" = zu kurz eingesetzt).

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DANIIL KHUDIAKOV

90 Minuten

Konnte sich nicht auszeichnen. Beim 1:0 ohne Abwehrmöglichkeit, bei einer Flanke in der 43. Minute mit schlechter Strafraumbeherrschung, beim 2:0 mit schlechtem Stellungsspiel, kam nicht schnell genug ins Eck runter (69.). Beim 3:0 auch nur Zuseher, das ging zu schnell.

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ARJAN MALIC

80 Minuten, Gelbe Karte

War auf der rechten Abwehrseite schwer überfordert. War beim 1:0 aus einem Eckball nur Zuseher, verlor seinen Gegenspieler aus den Augen und störte dann nicht mehr. Rannte im weiteren Spielverlauf primär in eine Richtung: dem Gegenspieler nach. Die Gelbe Karte in Minute 39 war aber ungerechtfertigt, da spielte er den Ball.

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EMANUEL AIWU

90 Minuten

Okaye Passquote, okaye Zweikampfquote. War wiederholt zur Stelle, auch wenn er nicht alle Aktionen hundertprozentig sauber klärte. Vor dem 2:0 bekam er einen Ellbogen ins Gesicht, der VAR erkannte kein Foul.

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TIM OERMANN

90 Minuten

Sicher am Ball, in den Zweikämpfen in Ordnung. Fiel nicht groß auf, das ist ja auch nicht immer schlecht.

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EMIR KARIC

90 Minuten

Ähnlich wie Malic auf der anderen Seite: überfordert. Schwankte zwischen kompromisslosen Aktionen und solchen, in denen er überhaupt nicht gut aussah. Primär hatte das mit Gegenspieler Moussa zu tun, der im Eins-gegen-Eins aufführte, was er wollte. Vor dem dritten Gegentor stand er viel zu hoch, das machte es Feyenoord leicht.

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JON GORENC STANKOVIC

90 Minuten

Okaye Partie. Bei hohen Bällen da, im Zentrum wie gewohnt lästig. Feyenoord spielte aber auch über die offenen Seiten, da konnte er auch wenig ausrichten.

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LUCA WEINHANDL

75 Minuten

Feierte sein Debüt für den SK Sturm - und war einer der Lichtblicke der Partie. Löste nicht jede Situation optimal und war auch nicht der überragende Spielgestalter - das erwartete aber auch keiner. Solide in den Zweikämpfen (sechs von acht gewonnen), drei von vier Pässen fanden ihr Ziel. In Minute neun auch mit Distanzversuch.

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TOMI HORVAT

80 Minuten

Hatte eine starke Aktion in Minute sieben und eine gute Flanke in der 34. Minute zu verbuchen - sonst blieb er aber zu blass.

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OTAR KITEISHVILI

90 Minuten

Neues Jahr, wenig Veränderung. Wenn bei Sturm offensiv etwas geht, dann über den Georgier. Chippte stark auf Jatta (15.), chippte stark auf Malone (63.), versuchte es per Direktabnahme (68.). Setzte die Mitspieler ein, die aber nichts daraus machten, kämpfte defensiv auch engagiert. Auch ein Otar Kiteishvili kann Sturm nicht in jedem Spiel alleine tragen.

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SEEDY JATTA

58 Minuten

Der Angreifer sorgte wieder einmal für zu wenig Gefahr. Hatte einen Ballkontakt im gegnerischen Strafraum, der Heber in Minute 15 war seine beste Aktion, landete aber neben dem Tor. Machte zu viele Wege ohne Ertrag, blieb zu oft hängen.

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MAURICE MALONE

80 Minuten

Das selbe Lied noch einmal, das trifft auch auf Malone zu. Kämpfte vorne, steckte in 17 Zweikämpfen, wurde öfters per Foul gestoppt, hielt kaum Bälle, blieb auch aufgrund einer unsauberen Ballmitnahme nach Kiteishvili-Zuspiel in Minute 63 ohne Abschluss im ganzen Spiel.

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AXEL KAYOMBO

ab 58. Minute

Ersetzte den schwachen Jatta, konnte dem Spiel aber auch keinen Impact geben.

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FILIP ROZGA

ab 75. Minute

Hatte neun Ballberührungen in 16 Minuten, damit lässt sich ein Spiel freilich nicht an sich reißen.

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JEYLAND MITCHELL

ab 80. Minute

War zehn Minuten vor Schluss Teil eines Dreifach-Wechsels.

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JACOB PETER HÖDL

ab 80. Minute

Engagiert in den Schlussminuten.

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BELMIN BEGANOVIC

ab 80. Minute

Bekam ein paar Minuten Spielzeit in der Schlussphase.

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