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Salzburgs Aufstieg wird nach Nullnummer vertagt

Salzburg kann daheim gegen Konyaspor nicht gewinnen.

Salzburgs Aufstieg wird nach Nullnummer vertagt Foto: © GEPA

Der FC Salzburg muss in der Europa League noch warten, ehe er den Aufstieg in die nächste Runde bejubeln darf. Die "Bullen" kommen am vierten Spieltag der Gruppenphase daheim gegen Konyaspor nicht über ein 0:0 hinaus.

Die erste Halbzeit verläuft ausgeglichen, Salzburg kommt zu einigen Chancen, die Verteidigung von Konyaspor steht über weite Strecken gut.

In Halbzeit zwei legt die Truppe von Trainer Marco Rose dann einen Zahn zu und ist die gefährlichere Mannschaft, Tore gibt es aber keine.

Auch mit einem Sieg wäre der Aufstieg noch nicht fixiert gewesen, weil Vitoria Guimaraes daheim gegen Olympique Marseille mit 1:0 gewinnt.

Salzburg führt die Tabelle an (8 Punkte), dahinter folgen Marseille (6), Vitoria (4) und Konyaspor (4).

Mit Ausnahme von Cican Stankovic, der wie angekündigt anstelle von Einsergoalie Alexander Walke agierte, setzte Salzburg-Coach Marco Rose im 50. EL-Spiel der Salzburger auf seine Einsergarnitur. Auch die am Mittwoch noch fraglichen Diadie Samassekou und Paulo Miranda wurden rechtzeitig fit.

Vor 8.773 Zuschauern, darunter gut 1.000 Konyaspor-Fans, hatte Salzburg in der ersten Hälfte ein spielerisches Übergewicht, fand im letzten Drittel aber kaum Lösungen und ließ sich von der kompakten Konya-Defensive immer wieder zu Fehlern zwingen.

In der zehnten Minute zählte zudem ein Treffer von Duje Caleta-Car nicht, weil Munas Dabbur im Abseits stand. Konya-Tormann Serkan Kirintili parierte bei Schüssen Dabburs (28.) und Hannes Wolfs (32.).

Die Türken deuteten unter Neo-Coach Mehmet Özdilek zwar ihre Gefährlichkeit zumeist im Konter an, kamen aber kaum zu konkreten Möglichkeiten. Die beste hatte Nejc Skubic, der in der Nachspielzeit der ersten 45 Minuten knapp am langen Eck vorbei zielte.

Salzburg startet gut in Hälfte zwei, lässt dann nach

Valon Berisha und Co. starteten mit viel Schwung in die zweite Hälfte und schienen sich der Führung langsam aber sicher anzunähern. Samassekou prüfte Kirintili mit einem satten Aufsetzer aus 20 Metern (53.), dann hatte Dabbur sein Visier zu ungenau justiert (56.), schließlich rettete der herauseilende Kirintili fast an der Sechzehnerlinie gegen Gulbrandsen in höchster Not (59.).

Dabei blieb es allerdings auch. Selbst die Einwechselungen Takumi Minaminos und Reinhold Yabos brachte gegen die konzentriert verteidigenden Türken nicht den erhofften Aufwind. Den Matchball vergab schließlich der wenige Minuten zuvor gekommene Xaver Schlager, wieder war Kirintili zur Stelle (91.).

Die nächste Gelegenheit zum Aufstieg hat Salzburg am 23. November zuhause gegen Guimaraes.


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