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Salzburg: "Das ist ein anderes Marseille"

Das sagen die Salzburger über den bekannten Halbfinal-Gegner:

Salzburg: Foto: © GEPA

Der FC Salzburg trifft im Halbfinale der Europa League auf Olympique Marseille. Das ergibt die Auslosung am Freitag in Nyon.

Die Franzosen setzten sich im Viertelfinale mit einem Gesamtscore von 5:3 gegen RB Leipzig (Spielbericht) durch, Salzburg schaltete Lazio Rom mit 6:5 aus.

Das zweite Halbfinale bestreiten der FC Arsenal und Atletico Madrid.

Die Semifinali finden am Donnerstag, 26. April und Donnerstag, 3. Mai statt - alle Spiele starten um 21:05 Uhr.

Salzburg bestreitet das Hinspiel in Marseille, das Rückspiel findet in der Red Bull Arena statt. Salzburg hat damit zum vierten Mal in einem Rückspiel Heimrecht.

Und gegen Marseille spielte der Serienmeister bereits in der Gruppenphase und gewann zu Hause 1:0 und spielte auswärts 0:0.

"Das ist ein anderes Marseille", warnte aber nicht nur Sportchef Christoph Freund.

"Es gibt nur Top-Mannschaften"

"Marseille ist extrem stark, im Halbfinale gibt es nur Top-Mannschaften", zollt Freund dem Gegner Respekt, weiß aber auch, dass es etwa mit Atletico Madrid schlimmer hätte kommen können.

Im Sechzehntelfinale schaltete Marseille zunächst Braga (3:0/h, 0:1/a) aus, im Achtelfinale eliminierten die Franzosen Athletic Bilbao (3:1/h, 2:1/a) und im Viertelfinale eben Leipzig.

"Der Trainer wird die Mannschaft wieder toll vorbereiten, um das Maximum herauszuholen", so Freund.

Vorteil Heimrecht im Rückspiel

Stefan Lainer schlägt in die Kerbe des Sportchefs: "Marseille war damals schon ein unguter Gegner. Sie haben viel Qualität, gute Einzelspieler, die im Laufe der Zeit jetzt in Schwung gekommen sind. Ich denke, sie sind ein stärkerer Gegner als in der Gruppenphase. Wir haben uns auch verbessert, deshalb wird es sicher ein Duell auf Augenhöhe werden".

Wie sieht Trainer Marco Rose das Los? "Ich finde es spannend. Wir kennen den Gegner, haben schon gegen ihn gespielt. Wir haben gemerkt, dass wir durchaus mithalten können."

Dass zum vierten Mal in diesem Frühjahr Salzburg das Heimrecht im Rückspiel hat, sieht der 41-jährige Deutsche als Vorteil. "Wir fühlen uns schon wohl damit, können dann auch auf Dinge reagieren, ein gutes Spiel machen, um hier die Sensation zu schaffen."

Salzburg bleibt Wunschlos verwehrt

Andoni Zubizarreta, Sportdirektor bei Olympique Marseille, sagt: "Das ist nicht das schlechteste Los, aber wir kennen Salzburg. Wir haben bei ihnen verloren und zu Hause unentschieden gespielt, aber das ist jetzt das Halbfinale, das wird anders. Sie waren gegen Lazio sehr stark."

Salzburg blieb einmal mehr das Wunsch-Duell mit Arsenal verwehrt. "Das ist kein Wunschkonzert, sonst hätten wir Arsenal bekommen", nahm es Rose locker.

Zum Duell mit den "Gunners" (im Halbfinale gegen Atletico) könnte es somit nur im Finale kommen, sollten beide Vereine die Hürde im Semifinale schaffen.

Das Endspiel steigt am 16. Mai in Lyon - diese Salzburger Mannschaft kann sich in Frankreich unsterblich machen.


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