LIVE: Auslosung der Champions und Europa League

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Bevor Rapid, Sturm, LASK und Salzburg die dritte Runde der Qualifikation zur Europa bzw. Champions League bestreiten, bekommen die ÖFB-Vertreter am Montag (ab 12 Uhr im LIVE-Ticker >>>) ihre möglichen Playoff-Gegner zugelost.

Die Spieltermine für das Playoff sind in der CL der 21./22. und der 28./29. August, in der EL der 23. und 30. August.

Aufgrund der UEFA-Reform wird seit der Saison 2018/19 immer eine Runde im Voraus gelost, weshalb jeder Klub nur eine Drittrunden-Begegnung und noch keinen fixen Gegner zugelost bekommen wird. Wie in der Vergangenheit wurde in der Europa-League-Auslosung eine Voreinteilung in kleinere Gruppen getroffen.

LAOLA1 gibt einen Überblick zur Playoff-Auslosung:

SK Rapid

Bei Rapid ging sich eine Setzung im Playoff haarscharf nicht aus. Die Hütteldorfer sind mit einem Koeffizienten von 21.500 das ungesetzte Team mit dem höchsten Koeffizienten. Feyenoord, das ebenfalls 21.500 Punkte am Fünfjahres-Konto hat, ist mit der besseren Vorsaison (CL-Gruppenphase) gerade noch in die Gesetzten-Liste gerutscht.

Hadern ist in Hütteldorf aber verboten, vor allem, da in Runde 3 mit Slovan Bratislava eine unangenehme Aufgabe wartet. Sollten die Rapidler die Slowaken überwinden, sind dies die möglichen Gegner im Playoff (Die gesetzten Teams befinden sich jeweils rechts):

Vitesse (NED) - FC Basel (SUI)
CSKA Sofia (BUL) - FC Kopenhagen (DEN)
Rangers (SCO) - Maribor (SVN)
Hajduk Split (CRO) - FCSB (ROU)

Die Wiener dürfen sehr zufrieden mit dieser Voreinteilung sein. Kracher wie der FC Sevilla oder Zenit St. Petersburg wurden vermieden, es warten sicherlich die "angenehmeren" Gesetzten auf Rapid.

Ein Duell mit Marcel Kollers Baslern wäre wohl die spannendste und zugleich auch schwierigste Aufgabe. Gegen die restlichen Gesetzten sollten die Wiener zumindest auf Augenhöhe agieren können, gegen die Ungesetzten sowieso.

Sturm Graz

Sturm, das aufgrund des von Ajax geerbten Koeffizienten in Runde 3 noch gesetzt war, muss nach dem Aus in der CL-Quali gegen AEK Larnaca ran. Packen die Grazer die Zyprioten, gehen sie als Ungesetzter ins Playoff. Dort wartet eine dieser Mannschaften (Die gesetzten Teams befinden sich jeweils rechts):

Dinamo Minsk (BLR) - Zenit St. Petersburg (RUS)
Luzern (SUI) - Olympiakos (GRE)
Lech Posen (POL) - Genk (BEL)
Zorya (UKR) - Braga (POR)
Trencin (SVK) - Feyenoord Rotterdam (NED)

Deutlich ungemütlicher als Rapid hat es Sturm bei der Voreinteilung erwischt. Mit Zenit St. Petersburg könnte es eines der unangenehmsten Lose überhaupt werden, aber auch gegen die anderen Gesetzten, sollten diese ins Playoff vordringen, ist Sturm der Underdog.

Gegen Olympiakos Piräus, das sich wie der ganze griechische Fußball in einer schwierigen Phase befindet, oder den KRC Genk, dem letztjährigen Fünften aus der belgischen Liga, sollten sich die Grazer auf jeden Fall Chancen ausrechnen dürfen. Sollte der Ungesetzte überraschen, kann dies nur positiv für die "Blackies" sein.

LASK

Beim LASK ist eine Diskussion über das Playoff höchst hypothetisch. Die Linzer bekamen nach ihrem Aufstieg gegen Lilleström den Spitzenklub Besiktas Istanbul für Runde 3 zugelost. Die Star-Truppe vom Bosporus stand vergangenes Jahr als ungeschlagener Gruppensieger im Achtelfinale der Champions League und nimmt die Europa League sehr ernst. Sollten die Athletiker diese Hürde dennoch nehmen, übernehmen sie den Koeffizienten von Besiktas und sind demnach im Playoff gesetzt. Dann würden folgende Gegner möglich sein:

Sarpsborg (NOR) - Rijeka (CRO)
Nordsjaelland (DEN) - Partizan (SRB)
Mariupol (UKR) - Bordeaux (FRA)
Sigma (CZE) - Kairat (KAZ)

Auf die Linzer würde im Playoff also ein deutlich leichteres Los als noch in Runde 3 warten. Gibt es tatsächlich ein Weiterkommen gegen Besiktas, hat der LASK sicher auch gute Chancen auf die Gruppenphase, auch wenn Partizan Belgrad oder der FC Bordeaux zu den härteren Ungesetzten zählen.

FC Salzburg

Die Salzburger tanzen bei der Auslosung am Montag auf zwei Hochzeiten. Der Zettel mit der Aufschrift FC Salzburg findet sich sowohl im Lostopf für das CL-Playoff, als auch für das EL-Playoff wieder. Der Grund ist ein einfacher: Die "Bullen" steigen in Runde drei der CL-Quali ein und treffen dort auf Shkendija Tetovo. Überwinden die Salzburger die Mazedonier, geht es im CL-Playoff weiter, erfolgt das Aus im elften CL-Anlauf, treten die "Bullen" im Playoff des neuerschaffenen Meisterwegs zur Europa League an.

Die Auslosung zum CL-Playoff ist bereits absolviert, der FC Salzburg würde auf Roter Stern Belgrad (SRB) oder Spartak Trnava (SVK) treffen. Das erste Spiel würde auswärts am 21./22. August steigen, daheim in Salzburg wäre man am 29./30. August dran.

Im EL-Playoff gab es auch im Meisterweg eine Voreinteilung. Diese Gegner würden dort auf Salzburg warten:

Legia Warschau (POL) - F91 Düdelingen (LUX)
Alashkert (ARM) - CFR Cluj (ROU)
Olimpija Ljubljana (SVN) - HJK (FIN)
Cork (IRL) - Rosenborg (NOR)
H. Beer-Sheva (ISR) - APOEL (CYP)

Diese Liste sollte für die Salzburger nicht schlagend werden. Die "Bullen" stehen gegen Shkendija vor einer Pflichtaufgabe. Müssen die Mozartstädter tatsächlich im EL-Playoff ran, wird die Motivation, zumindest in der Europa League zu spielen, bei den Mozartstädter groß sein.

Keiner der möglichen Gegner sollte zum Stolperstein werden. Das EL-Playoff bestritten die Salzburg bisher immer recht souverän. Einzig 2015 erfolgte gegen Dinamo Minsk in dieser Runde das Aus.

Textquelle: © LAOLA1.at

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