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Emerys fünfter Streich: "Er ist der beste Trainer der Welt"

Aston Villa gewinnt den ersten Europacup-Titel seit 44 Jahren - Trainer Emery schließt zu drei Trainergrößen auf.

Emerys fünfter Streich: "Er ist der beste Trainer der Welt" Foto: © IMAGO / Shutterstock

Er hat es schon wieder getan.

Unai Emery hat die Europa League gewonnen - zum fünften Mal. Der 3:0-Finalsieg gegen den SC Freiburg mit ÖFB-Legionär Philipp Lienhart bedeutet: Mit Aston Villa gewinnt Emery bereits mit dem dritten Klub den zweithöchsten Europacuptitel.

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2014, 2015 und 2016 mit Sevilla, 2021 mit Villarreal, 2026 mit Aston Villa - es ist sein Bewerb. "Er ist Mister Europa League. Er ist der beste Trainer der Welt", hielt es sein Tormann Emiliano Martinez kurz.

"Es liegt an den Gelegenheiten, die ich vorher schon hatte, an den Spielern, mit denen ich in Sevilla und bei Villarreal gearbeitet habe", versuchte sich Emery selbst an einer Erklärung für Titel Nummer fünf. "Vor allem Sevilla hatte schon eine Vorgeschichte in der Europa League, da habe ich am meisten gelernt, das habe ich versucht, zu übertragen."

Das klappte, schon wieder. "Der Trainer hat das Spiel bis zur Perfektion vorbereitet", streute Martinez Rosen.

Bis zur Perfektion

Auf dem Weg zum fünften Europacuptitel - Emery zieht damit mit Jose Mourinho, Carlo Ancelotti und Giovanni Trappatoni gleich - ebnen zwei Traumtore den Weg. Beim ersten - einer Direktabnahme von Youri Tielemans in Minute 41 - geht eine Eckballvariante voll auf.

Aston Villas Spieler machen nach der Partie einen entscheidenden Faktor aus. "Die Standards. Dadurch haben wir das 1:0 gemacht, dadurch kamen wir erst so richtig rein", so Morgan Rogers. "Wir haben die Standards bis zur Perfektion trainiert", so Martinez.

Beim zweiten Tor - einem Schlenzer von Emiliano Buendía in der Nachspielzeit der ersten Hälfte - ist Freiburg-Torhüter Noah Atubolu chancenlos. "Das 2:0 vor der Halbzeit war wichtig. Das war der Schlüssel", so Rogers.

"Wie ein Traum, der wahr wird"

Auch in weiterer Folge ist Villa eiskalt, wie beim 3:0 durch Morgan Rogers, der den Ball vor dem Tor über die Linie drückt (58.). Am Ende ist der Sieg - trotz etwas Glück bei einem Foulspiel von Cash in Minute 21, bei dem Villa auch Rot kassieren hätte können - nie wirklich gefährdet.

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"Großartig, es fühlt sich an wie ein Traum, der wahr wird. Nach so vielen Jahren im Trainingszentrum in Birmingham heute so einen Auftritt hinzulegen ist ein Traum", sagte Martinez.

"Ich bin sehr glücklich. Die Fans supporten uns schon das ganze Jahr, wir haben immer das Gefühl gehabt, dass sie voll dabei sind, wir wollten für sie spielen", so Emery, der beim "Canal+"-Interview schon von den Anhängern erwartet wurde.

Für Aston Villa ist es der erste Europacuptitel seit 44 Jahren - 1982 gewann man den Europapokal der Landesmeister gegen den FC Bayern München.

Was der Titel für den Verein bedeute? "Alles. Man gewinnt, um Trophäen zu gewinnen", so Rogers. Emery sagte: "Heute sind wir die Protagonisten."

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