2. Quali-Runde: Das erreichten die ÖFB-Teams

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Österreichs fünfter Europacup-Teilnehmer entscheidet sich am Mittwoch 20:30 Uhr (im LAOLA1-Ticker) im Rückspiel zwischen dem TSV Hartberg und der Wiener Austria.

Die Oststeirer starten mit Rückenwind in das letzte Spiel der Bundesligasaison, konnten sie doch das Hinspiel in Wien-Favoriten mit 3:2 für sich entscheiden.

Unabhängig davon wer gewinnt, der Sieger steigt in der zweiten Qualifikationsrunde der UEFA Europa League ein. Corona-bedingt reichen in der kommenden Saison drei Siege, um in der Gruppenphase der Europa League zu stehen. In der Vergangenheit war dieser Weg noch um einiges beschwerlicher.

Doch wie haben sich die Europa-League-Anwärter aus Österreich geschlagen, die in Runde 2 eingestiegen sind? LAOLA1 hat im Archiv nachgeschlagen.

2009/10

Sturm Graz

Die erste Saison nach Umbenennung von UEFA-Cup in Europa League ist eine besondere für Fußball Österreich, dazu später mehr.

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Die Grazer stiegen 2009 nach einem vierten Platz in der Bundesliga in Runde 2 ein. Siroki Brijeg konnte dank eines 2:1-Heimerfolgs nach Toren von Mario Haas und Andreas Hölzl insgesamt mit 3:2 aus dem Weg geräumt werden. In Runde drei hatten die Grazer mit dem montenegrinischen Cup-Sieger Petrovac weniger Probleme und gewannen mit einem Gesamtscore von 7:1.

In der Playoff-Runde mauserte sich Daniel Beichler zum großen Helden. Der damals 20-Jährige traf sowohl im Hin- als auch im Rückspiel gegen Metalist Kharkiv, um dem Team von Franco Foda mit einem Gesamtscore von 2:1 die Teilnahme an der Gruppenphase zu sichern.

Die Gruppenphase beendeten die Grazer auf Rang vier, immerhin steht ein Sieg und ein Unentschieden gegen Gruppensieger Galatasaray zu Buche.

Rapid Wien

Rapid musste als Vizemeister schon in Runde zwei antreten, da der Erzrivale aus Favoriten in der Vorsaison den Cup gewinnen konnte. Während die Hütteldofer mit der ersten Hürde Vllaznia aus Albanien keine Mühe hatten (Gesamtscore 8:0), war das Weiterkommen gegen APOP Kinyras mit mehr Problemen behaftet.

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Während die Wiener das Hinspiel mit 2:1 gewinnen konnte, setzte es nach 90 Minuten eine 1:2-Niederlage in Nicosia. Der heutige Union-Berlin-Kapitän Christopher Trimmel sicherte den Hütteldorfern das Weiterkommen mit einem Tor in der 111. Minute.

Was danach folgte, kann man heute getrost als legendär bezeichnen. Die Wiener besiegen im Playoff-Hinspiel Aston Villa mit 1:0, und holen den Aufstieg trotz einer 1:2-Niederlage im Villa Park dank der Auswärtstorregel.

Die Gruppenphase eröffneten die Grün-Weißen mit einem nicht minder speziellen 3:0-Heimsieg gegen den Hamburger SV. Der Rest der Gruppenphase kann als durchwachsen bezeichnet werden. Nach deutlichen Niederlagen gegen Hapoel Tel Aviv, einer Niederlage in Hamburg und zwei Unentschieden gegen Celtic stand letztendlich der letzte Tabellenplatz zu Buche.

(Text wird unter dem Video fortgesetzt)

Alles in allem war es aber eine spezielle Europacup-Saison für Österreichs Fußball. Neben Sturm Graz und Rapid Wien hat auch die Wiener Austria den Weg durch die Qualifikation erfolgreich bestritten. Meister Salzburg scheiterte zwar im Champions-League-Playoff an Maccabi Haifa, durfte sich aber ebenfalls über ein Europa-League-Ticket freuen.

Den Bullen gelang es, alle sechs Gruppenspiele gegen Villarreal, Lazio und Levski Sofia zu gewinnen und als erste Mannschaft eine perfekte Europa-League-Gruppenphase zu spielen. Die Austria wurde wie Rapid und Sturm Gruppenletzter.

2010/11

Austria Wien

Die Vizemeisterschaft im Vorjahr brachte den Veilchen wieder eine Chance in der Europa-League-Qualifikation ein. In derselben Runde wie im Jahr davor die Grazer, erledigen die „Veilchen“ Siroki Brijeg mit demselben Gesamtergebnis von 3:2.

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Ruch Chorzow wurde mit einem Gesamtscore von 6:1 aus dem Bewerb geworfen. Die Torschützen damals so klingenede Namen wie Roland Linz, Peter Hlinka, Tomas Jun, Florian Klein und Julian Baumgartlinger.

Im Playoff sollte gegen Aris Thessaloniki Schluss sein für die Veilchen. Nach einer unglücklichen 0:1-Niederlage in Griechenland, als Carlos Ruiz erst in der 93. Minute den Siegtreffer für Aris erzielte, kamen die Wiener nicht über ein 1:1 im Franz Horr Stadion hinaus.

Rapid Wien

Der Stadtrivale aus Hütteldorf, der in der vorherigen Bundesliga-Saison Dritter wurde, stieg in derselben Runde wie die Austria ein.

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Suduva Marijampole (6:2) und Beroe Stara Zagora (4:1) stellten keinen Stolperstein für die Truppe von Peter Pacult dar, ehe im Playoff wieder Aston Villa auf die Wiener wartete.

Das Hinspiel in Wien endete 1:1, doch im Auswärtsspiel kehrte der Albtraum der Mannschaft aus Birmingham zurück und gewann in einem denkwürdigen Spiel mit 3:2. Rapid stand nach dem ersten Auswärtssieg gegen eine englische Mannschaft erneut in der Europa-League-Gruppenphase. Diese war nicht von Glanzlichtern gesegnet, Rapid verlor unter anderem daheim gegen ZSKA Sofia und beendete die Gruppenphase auf Platz drei.

2011/12

Red Bull Salzburg

Salzburg musste in der Vorsaison Sturm Graz den Vortritt im Meisterschaftsrennen lassen. Dadurch blieb den „Bullen“ nur der Weg über die 2. Runde der Europa-League-Qualifikation. Liepajas Metalurgs aus Lettland und der FK Senica aus der Slowakei stellten keine Hindernisse für das Team von Trainer Ricardo Moniz dar.

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Im Playoff gerieten die Bullen aber gegen Omonia Nicosia ins Wackeln. Das Hinspiel ging mit 1:2 in die Binsen, in Wals-Siezenheim musste also ein Sieg her. Diesen stellte der damals 19-jährige Martin Hinteregger mit seinem Siegtreffer zum 1:0 her.

Die Gruppe mit Athletic Bilbao, Paris Saint-Germain und Slovan Bratislava schlossen die „Bullen“ auf Platz zwei ab, die Ernüchterung folgte im Sechzehntelfinale. Gegen Metalist Kharkiv setzte es eine Gesamt-Niederlage in Höhe von 1:8.

Austria Wien

Die Wiener kamen in der Vorsaison hinter Salzburg auf Rang drei der Bundesliga. Rudar Pljevlja aus Montenegro wurde mit 5:0 abgefertigt, Olimpija Ljubljana wurde mit einem Gesamtscore von 4:3 aus dem Weg geräumt. Beim 3:2 im Rückspiel in Wien erzielte Nacer Barazite einen Triple-Pack.

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In der Playoff-Runde wartete Gaz Metan Medias aus Rumänien, die in der Runde zuvor Mainz 05 ausschalten konnten. Die Wiener legten im Hinspiel mit einem 3:1-Sieg den Grundstein für das Weiterkommen in die Gruppenphase, das Rückspiel ging mit 0:1 verloren.

In der Gruppenphase wurden die Veilchen hinter dem späteren Salzburg-Bezwinger Metalist, punktgleich mit AZ Dritter. Das schlechtere Torverhältnis verhinderte den ersten Aufstieg der Violetten aus der Europa-League-Gruppenphase. Letzter wurde Malmö FF.

2012/13

Admira Wacker

Aufsteiger Admira konnte sich der vorangegangenen Saison auf Anhieb für den internationalen Bewerb qualifzieren.

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Rang drei hinter Meister Salzburg und Rapid sorgte dafür, dass die Mannschaft von Trainer Didi Kühbauer in der zweiten Runde der Europa-League-Qualifikation einsteigen durften.

Nach einem 1:1 bei Zalgris Vilnius setzte sich die Admira in der Südstadt mit 5:1 gegen den damaligen Cupsieger aus Litauen durch. Für die Hausherren trafen damals Stefan Schwab, Patrik Jezek, Issiaka Ouedraogo und Philipp Hosiner.

In der dritten Runde war die Europa-Tour mit einem 2:4 gegen Sparta Prag schon wieder vorbei. Nach einer 0:2-Niederlage in der tschechischen Hauptstadt, verabschiedete sich die Admira mit einem respektablen 2:2 im Rückspiel.

SV Ried

2012 stieg der unterlegende Cup-Finalist noch automatisch in den internationalen Bewerb ein, wenn der Cupsieger in Österreich Meister wurde. So geschehen für die SV Ried, die in der Vorsaison nur Sechster wurde, aber im Cup-Finale gegen Meister Salzburg verloren hat.

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Der bis dato letzte Auftritt der Innviertler im europäischen Geschäft gestaltete sich holprig. Gegen Shakhtyor Soligorsk reichte es gerade einmal zu einem 1:1. Die Auswärtstorregel war damals der große Heilsbringer der Oberösterreicher.

Gegen Legia Warschau steigerten sich die Rieder gehörig, das Hinspiel konnte dank Toren von Rene Gartler und Anel Hadzic mit 2:1 gewonnen werden. Im Rückspiel setzte es ein 1:3 gegen den polnischen Cup-Sieger, der gleichzeitig das Aus bedeutete.

In der Saison 2012/13 schafften es die österreichischen Vertreter, die in der zweiten Europa-League-Qualifikationsrunde einstiegen, erstmals allesamt nicht in die Gruppenphase. Dies sollte leider nicht die Ausnahme bleiben, sondern sich eher zur Regel entwickeln.

2013/14

Sturm Graz

Einen der peinlichsten Auftritte einer österreichischen Mannschaft auf internationalem Parkett legte Sturm Graz 2013 gegen Breidablik hin.

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Als Vierter der vorangegangenen Saison mussten die Grazer bereits in Runde zwei einsteigen, entledigten sich der Dreifachbelastung allerdings schon im ersten K.o.-Duell.

Die Losfee verschaffte den Steirern den isländischen Vizemeister Breidablik in Runde zwei, der sich in der ersten Quali-Runde gegen Santa Coloma aus Andorra durchsetzen konnte.

Das Hinspiel im 3.009 Zuseher fassenden Stadion mit dem klingenden Namen Kópavogsvöllur endete mit einem blamablen 0:0. Im Rückspiel sollte es noch schlimmer kommen: Die Mannschaft von Darko Milanic verliert in der heimischen UPC-Arena mit 0:1 nach einem Tor von Ellert Hreinsson und scheidet aus.

Die Grazer waren das erste österreichische Team, das sich gegen die schwache Konkurrenz, welche die heimischen Klubs in Quali-Runde zwei erwartet, nicht durchsetzen konnte. Es sollte nicht das letzte Mal bleiben…

2014/15

SV Grödig

Allzu lange ist es nicht her, als sich der damalige Aufsteiger SV Grödig hinter Salzburg und Rapid Rang drei in der österreichischen Bundesliga sichern konnte.

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Die Salzburger, die mittlerweile wieder in der dritthöchsten Spielklasse an den Start gehen, starteten ihre Reise durch Europa fulminant mit einem 4:0-Sieg in Belgrad bei Cukaricki. Das Rückspiel ging zwar mit 1:2 verloren, das Ticket für Runde drei wurde trotzdem gelöst.

In dieser traf man auf den moldawischen Vertreter Zimbru Chisinau, gegen den die Auswärtstorregel den Grödigern zum Verhängnis wurde. Einer 1:2-Heimniederlage folgte ein 1:0-Auswärtssieg, zu wenig für die Kicker vom Untersberg. Die einzige Europacup-Reise der Salzburger endete nach vier Spielen.

SKN St. Pölten

Nicht nur Ried profitierte von einem verloren Cup-Finale, auch St. Pölten konnte durch die damals bestehende Regelung im Europacup mitspielen.

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Der damalige Zweitligist, der erst 2016 aufsteigen sollte, schaffte es aber trotzdem, die zweite Runde der Europa-League-Qualifikation zu überstehen, anders als Sturm Graz ein Jahr zuvor.

Die Landeshauptstädter setzten sich mit einem Gesamtscore von 3:2 gegen den bulgarischen Erstligisten Botev Plovdiv durch. Alle drei Tore erzielte Daniel Segovia.

In Runde drei zogen die St. Pöltner ein großes Los: PSV Einhoven sollte sich mit dem Team von Trainer Herbert Gager messen. Zwar schieden die Niedeösterreicher mit einem Gesamtscore von 2:4 aus, die Leistungen in Hin- und Rückspiel waren mehr als beachtlich.

2015/16

Wolfsberger AC

Ein Jahr nach Grödig und dem SKN durfte der WAC sein Europacup-Debüt feiern. In Runde zwei setzten sich die Lavanttaler souverän mit einem Gesamtscore von 3:0 gegen Shakhtyor Soligorsk durch.

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Jacobo erzielte das erste Tor in der Europacup-Historie der „Wölfe“.

Ähnlich wie bei St. Pölten im Jahr davor wartete auf den WAC in Runde drei das große Los. Borussia Dortmund gab im Wörthersee Stadion die Ehre. Die Borussia, die in der Vorsaison, der letzten unter Jürgen Klopp, gerade einmal Siebter werden konnte, erwies sich als angenehmer Gast und gewann nur mit 1:0. Im Rückspiel setzte es für die Kärntner eine 0:5-Klatsche im Signal Iduna Park.

2016/17

Austria Wien

In der aktuellen Situation unvorstellbar, sorgten die Veilchen 2016 für ein Glanzlicht in Europa. Als Dritter der vorangegangenen Saison mussten die Violetten in der zweiten Runde gegen den FK Kukesi aus Albanien bestehen.

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Die Albaner, die nur zwei Jahre später von Peter Pacult trainiert werden sollten, stellten für die Austria kein Hindernis dar. Einem 1:0-Sieg in Wien folgte ein 4:1-Auswärtssieg in Elbasan, wohin die Gastgeber ausweichen mussten.

In der dritten Runde wankten die Europacup-Träume der Violetten ordentlich. Gegen Spartak Trnava mussten die Veilchen eine 0:1-Heimniederlage im Ernst-Happel-Stadion verdauen. Kevin Friesenbichler erlöste seine Mannschaft erst in der 88. Minute im Rückspiel. Im Elfmeterschießen waren die Nerven der angetretenen Austrianer stärker als jene der Trnava-Kicker.

Der Zitterpartie gegen die Slowaken folgte ein vergleichsweise souveräner Auftritt gegen Rosenborg. Sowohl Hin- als auch Rückspiel konnten die „Veilchen“ mit 2:1 gewinnen und erlangten so das erste Gruppenphasen-Ticket seit 2013/14, als man in der Champions League an den Start ging.

Zwar schlossen die Wiener die Gruppenphase als Letzter hinter der Roma, Astra Giurgiu und Viktoria Pilsen ab, die Austria ist aber die bisher letzte Mannschaft, die es aus der zweiten Qualifikationsrunde bis in die Gruppenphase schafft.

2017/18

Sturm Graz

Als die Grazer das letzte Mal in der zweiten Runde der Europa-League-Quali gespielt hatten, setzte es die Blamage gegen Breidablik.

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Auch gegen Mladost Podgorica aus Montenegro sah es am Anfang mehr als schlecht aus.

Das Hinspiel in Graz verloren die „Schworzen“ mit 0:1 nach einem Elfmeter in der zweiten Minute. In der montenegrinischen Hauptstadt sollte sich das Blatt jedoch wenden. Röcher, Zulechner und Alar verschafften dem Team von Franco Foda einen 0:3-Auswärtssieg und den Aufstieg in die dritte Runde.

Diese sollte aber das Ende der Fahnenstand bedeuten. Fenerbahce war für die Grazer eine Nummer zu groß. Trotz einer Führung verlor Sturm das Hinspiel mit 1:2. Ein 1:1 in der Türkei war zu wenig.

2018/19

LASK

Zum ersten Mal seit vier Jahren stiegen wieder zwei österreichische Mannschaften in der zweiten Europa-League-Qualifikationsrunde ein.

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Das Comeback auf europäischer Bühne krönten die Linzer mit einem 6:1-Gesamtsieg gegen Lillestrøm.

In Runde drei wurde es dramatisch. Mit Besiktas zogen die Oberösterreicher ein hartes Los, verloren das Hinspiel nur mit 0:1 nach einem Tor von Ryan Babel.

Nach 69 Minuten sah es im Rückspiel nach der ganz großen Sensation aus. Die Linzer führten nach Toren von Joao Victor und Dominik Frieser mit 2:1, das Playoff-Duell mit Partizan Belgrad war zum Greifen nahe. Doch in der 90. Minute schlug Alvaro Negredo zu und schoss das alles entscheidende Auswärtstor für die Gäste. Der LASK hatte zwar gewonnen, gereicht hat es aber nicht. Es war aber nur die Ouvertüre für eine großartige Europacup-Saison in der kommenden Spielzeit.

Admira

Die Südstädter meldeten sich nach zwei Jahren Europacup-Abstinenz mit einem Duell gegen ZSKA Sofia zurück.

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Der Fünfjahres-Wertung erwies diese Rückkehr einen Bärendienst. Das ehemalige Rapid-Transferziel Maurides und ein gewisser Kiril Despodov erzielten beim 3:0-Heimsieg im Hinspiel die Treffer für die Bulgaren.

Im Rückspiel setzte es ein 1:3 für die „Panther“, der Ehrentreffer durch Sinan Bakis. Die Admira ist nach Sturm die zweite Mannschaft aus Österreich, die in der zweiten Qualifikationsrunde einsteigt und diese nicht übersteht.

Trainer der Bulgaren war der spätere Sturm-Trainer Nestor El Maestro.

2019/20

Sturm Graz

Den mittlerweile geschassten Anglo-Serben sollte in der darauffolgenden Spielzeit dasselbe Schicksal ereilen.

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Im zweiten Pflichtspiel seiner Amtszeit trafen die Grazer auf den FK Haugesund aus Norwegen und kassierten eine 0:2-Auswärtspleite.

In Graz kam Sturm trotz einer zwischenzeitlichen 2:0-Führung nicht über ein 2:1 hinaus. Die nächste Sturm-Blamage im Europacup war perfekt.

Fazit

Die Geschichte lehrt Fußball-Österreich, dass die zweite Runde keine Hürde für eine österreichische Mannschaft darstellen sollte. Wie weit es Hartberg beziehungsweise die Wiener Austria in der Europa League schaffen können, steht heute naturgemäß noch in den Sternen. 14 von 17 österreichischen Mannschaften konnten die zweite Qualifikationsrunde überstehen, das sollte auch für den noch zu findenden Europacup-Teilnehmer kein Problem darstellen. 90 gute Minuten reichen in Coronazeiten zum Aufstieg.

Textquelle: © LAOLA1.at

"Zwara-Konferenz": Neuer Trainer für Austria Klagenfurt?

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