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Glasner vor Rückspiel: Kein Fokus auf die Conference League
Auf der Pressekonferenz vor der Partie gegen Mostar äußert sich Glasner, ob das Team die Conference League priorisieren wird, Zukunftsfragen und verbleibende Saisonziele.
Oliver Glasner steht mit Crystal Palace vor einem schwierigen Spiel gegen Mostar um den Einzug in das Achtelfinale der Conference League (um 21 Uhr im LIVE-Ticker >>>).
Nach einem 1:1 in Bosnien soll der Aufstieg her. Dennoch möchte er im Saison-Endspurt keinen besonderen Fokus auf die Conference League legen.
"Das haben wir letztes Jahr beim FA Cup nicht gemacht. [...] denn für mich sind Selbstvertrauen und eine gute Leistung die beste Vorbereitung", sagt Glasner auf der Pressekonferenz vor dem Rückspiel gegen Mostar.
So soll es nach dem Sieg gegen die Wolverhampton Wanderers auch in der Premier League weiter nach oben gehen. Denn trotz eines schwachen Dezembers und Jänners liegt Crystal Palace in Schlagdistanz zu der oberen Tabellenhälfte: "Wir liegen drei Punkte hinter dem achten Platz, und es sieht so aus, als würde sich der Achte für Europa qualifizieren, mit wieder fünf Champions-League-Plätzen im nächsten Jahr. Warum also die Premier League wegwerfen? Das macht keinen Sinn."
"Am Ende kann nur eine Mannschaft den Pokal in die Höhe stemmen“
Über einen möglichen zweiten internationalen Titel nach dem Triumph in der Europa League mit Frankfurt 2022 will er nicht spekulieren: "Ich möchte jetzt nicht über den Gewinn einer Trophäe sprechen, denn wir stehen erst in der Runde der letzten 32 und das ist noch weit entfernt.
Wir nehmen an jedem einzelnen Wettbewerb teil, um ihn zu gewinnen. Ich glaube, seit 120 Jahren nimmt Crystal Palace an jedem Pokalwettbewerb teil, um ihn zu gewinnen. Diese Mannschaft hat es letztes Jahr einmal geschafft. Am Ende kann nur eine Mannschaft den Pokal in die Höhe stemmen."
"Ich weiß nicht, was passieren wird"
Auf die Frage, ob er bis Ende der Saison Trainer bleibt, reagiert Glasner auf der Pressekonferenz: "Ich weiß nicht, was passieren wird. Ich weiß, dass wir morgen versuchen werden, das Spiel zu gewinnen."
Größere Rotation soll es in der entscheidenden Phase jedenfalls nicht mehr geben: "Es ist immer eng, aber dann haben wir Zeit zum Ausruhen, und dann sehe ich kein Problem. Im Herbst war es eher so, dass wir 10 oder 12 Wochen lang jeden dritten Tag gespielt haben und etwas mehr rotieren mussten. Aber jetzt sind die Spieler fit, und deshalb werden wir in beiden Wettbewerben immer mit der besten Mannschaft spielen."