Mit dem FC Kopenhagen, derzeit mit zwei Punkten Rückstand auf die neuntplatzierten Rapidler auf Rang 16, wartet der laut Klauß bisher stärkste Kontrahent in der Ligaphase. "Wir wissen um die Schwere der Aufgabe." Die Dänen sind in ihrer nationalen Liga Tabellenführer und pflegen eine offensiv ausgerichtete Spielweise.
"Die Herangehensweise des Gegners tut uns gut. Wir werden in Umschaltmomente kommen und Räume vorfinden. Wir müssen aber gut verteidigen, weil der Gegner mehr Qualität hat als unsere letzten Gegner", warnte Klauß, der nach eigenen Angaben vor zwei Jahren Gespräche über ein Engagement bei Kopenhagens Erzrivalen Bröndby führte.
Seine Truppe ist punktegleich mit dem Achten Jagiellonia Bialystok und dem Siebenten Cercle Brügge, trotzdem könnten drei Punkte gegen Kopenhagen für die Top acht, die automatisch im Achtelfinale stehen, theoretisch zu wenig sein.
"Wenn ein Sieg nicht reicht, sind wir selbst schuld", betonte Klauß mit Hinweis auf das bittere 1:3 in der Vorwoche bei Omonia Nikosia (zum Spielbericht >>>).
Mehr als 23.000 Tickets abgesetzt
Für das Duell mit Kopenhagen waren bis Mittwochmittag mehr als 23.000 Tickets abgesetzt, 2.000 Fans aus Dänemark werden erwartet. "Wir freuen uns auf das Match. Es ist ein Heimspiel, das fast ausverkauft ist, gegen einen großen Gegner mit einem großen Namen und viel Qualität, der letzte Saison noch in der Champions League gespielt hat", erklärte Klauß.
Auf Rapid wartet das bereits 31. Bewerbsmatch in dieser Spielzeit. In den jüngsten fünf Partien gab es keinen Sieg.
"Natürlich haben wir einen Trend von den Ergebnissen her, der nicht gut ist. Aber wenn man alle Ergebnisse dieser Saison in einen Topf wirft und nicht chronologisch ansieht, haben wir ein sehr gutes Halbjahr gespielt, ausgenommen das Cup-Ausscheiden gegen Stripfing", sagte Klauß.