Transfer-Verbot zwischen CL-Klubs?

Transfer-Verbot zwischen CL-Klubs? Foto: © getty
 

Die europäische Klubvereinigung (ECA) könnte schon bald mit einer Transfer-Revolution aufwarten!

Demnach denkt die Organisation darüber nach, Transfers zwischen Teams der gleichen Hackordnung zu verbieten. Konkret würde dies bedeuten, dass beispielsweise die Teams, die an der Champions League teilnehmen, keine Akteure von anderen Königsklassen-Klubs mehr holen könnten.

"Wir diskutieren derzeit, ob sich Vereine, die sich für bestimmte Wettbewerbe qualifizieren, sich nicht gegenseitig Spieler wegkaufen dürfen", sagt ECA-Chef Andrea Agnelli nach der 25. Generalversammlung der Organisation. "Das würde die indirekte Solidarität gegenüber anderen Vereinen verbessern."

Spieler aus "kleineren Ländern" sollen in den Fokus rücken

Der ehemalige Juventus-Präsident führt als Begründung des möglichen Transferverbots die explodierenden Ablösesummen der vergangenen Jahre an.

"Keine dreistelligen Millionen-Transfers zwischen den CL-Vereinen würde vielleicht bedeuten, dass man sich stattdessen auf Spieler in kleineren Ländern konzentriert und dort Spieler kauft. Das sind Elemente, die wir diskutieren", meint Agnelli, der die "Kostenkontrolle" als eine der größten Herausforderungen "in Bezug auf die Reformen in der Zukunft" nennt.

Sollte sich die ECA mit ihren Plänen durchsetzen, wären Transfer wie von Neymar, der 2017 für 222 Millionen Euro von Barcelona zu PSG wechselte, oder Kylian Mbappe, den es 2018 offiziell für 145 Millionen Euro von Monaco zu PSG zog, fortan Geschichte.

Textquelle: © LAOLA1.at Zum Seitenanfang »

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